Geschichten, die uns bewegen

Alto Pont-Rouge – Neuer Arbeits- und Lebensraum in Genf

Unmittelbar am Bahnhof Lancy-Pont-Rouge, auf der Land­parzelle Esplanade 4, entstand während der letzten drei Jahre eine Dienst­leistungs­immo­bilie mit 28 000 Quadrat­meter, verteilt auf 15 Ober­geschossen: Alto Pont-Rouge. Es ist der nächste grosse Meilen­stein für das bedeutende Genfer Ent­wicklungs­gebiet Praille-Acacias-Vernets (PAV), wo auf einer Fläche von 230 Hektaren ein neuer Stadtteil entsteht.

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Eine neue Perspektive: Im Hier und Jetzt

In der Schweiz sind über 350'000 Kinder von einer Seltenen Krankheit betroffen. Und mit ihnen auch ihre Familien. Frank Grossmann, Gründer von Orphanhealthcare, bietet mit seiner Stiftung den Kindern und ihren Eltern mehr Lebensqualität und neue Perspektiven. Swiss Prime Site stellt der Organisation die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und das Beratungszentrum auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich zur Verfügung.

Swiss Prime Site Stakeholder

Rund 7'000 Krankheiten gelten gemäss europäischer Definition als selten. Selten bedeutet, dass von 10'000 Menschen weniger als fünf an einer Krankheit leiden. Die meisten Betroffenen sind Kinder. «Wird eine Seltene Krankheit bei der Geburt oder im frühen Kindesalter diagnostiziert, ist sie oft lebensbedrohlich», schildert Frank Grossmann die traurige Wahrheit. Mit zwölf Jahren bekam er selbst die Diagnose Krebs. «Ich hatte eine sehr seltene Form von Lymphdrüsenkrebs und musste während vier langen Jahren zwei Chemo-Therapien über mich ergehen lassen. Dabei wurde ich mit Medikamenten, die eigentlich für Erwachsene gedacht waren, behandelt». Eine Tatsache, die bezeichnend für die Komplexität von Seltenen Krankheiten ist. Weil es wenig Betroffene gibt, wird der Entwicklung von Medikamenten und Therapien seitens der Forschung, Medizin und Industrie auch wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Dementsprechend fehlt es an Fachwissen. Der Mangel an Erfahrung erschwert die Diagnose, die für die Familien ohnehin schon langwierig und nervenaufreibend ist. «Hinzu kommt, dass häufig keine adäquaten Medikamente und Behandlungen vorhanden sind». In der Schweiz sind von 700 weltweit existierenden «Orphan Drugs» gerade mal 250 zugelassen. «Und diese sind teuer. So teuer, dass deren Bezahlung durch Krankenkassen und Sozialversicherungen nicht garantiert sind», bringt es Frank Grossmann auf den Punkt.

Mit seiner Stiftung Orphanhealthcare will er die Vernetzung und Wissensbildung in der Branche fördern, Kooperationen anstossen und vor allem aber die fehlende Direkthilfe und Betreuung für Kinder und Eltern leisten. Viele Seltene Krankheiten beruhen auf genetischen Ursachen. Wie zum Beispiel Stoffwechselstörungen und Immundefekte. Oder Krankheiten des Nervensystems und Muskelerkrankungen. Dann gibt es aber auch Autoimmunstörungen, seltene Infektionen, Lungenkrankheiten sowie Blut- und Tumorerkrankungen. Die Diagnose eines solchen Gebrechens versetzt viele Eltern in einen emotionalen Schockzustand. Und sie wirft viele Fragen auf. «Auch mein Krankheitsbefund war für meine Mutter damals traumatisch», erinnert sich Grossmann. Die Auseinandersetzung ist extrem belastend und wird zum Teil von Hoffnungslosigkeit begleitet. Die Eltern suchen nach Antworten. Manche haben Schuldgefühle. Gleichzeitig kämpfen sie jeden Tag um die Heilung ihrer Kinder. «Wir wollen diesen Familien helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihnen wieder eine Perspektive geben. Unser Ziel ist, die Lebensqualität für Kinder und Eltern wiederherzustellen, aufrechtzuerhalten und mit ihnen eine lebensbejahende Situation zu schaffen. Denn die Zeit, die sie mit ihren Kindern haben, ist wertvoll und in vielen Fällen begrenzt. Das Hier und Jetzt ist das Wichtigste», bekräftigt Grossmann.

Er und sein Team arbeiten seit Kurzem auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich. Das Gebäude ist rollstuhlgängig. Unmittelbar davor hält das Tram und auch die nächste Autobahn ist nah. Die einfache Erreichbarkeit ist von besonderer Relevanz, sind viele der Kinder aufgrund körperlicher Beeinträchtigung in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Büros und das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» befinden sich in der vierten Etage. Tapeten mit tropischen Regenwäldern zieren den Eingangsbereich. Eine Hängematte und bunte Sitzsäcke laden zum Verweilen ein. Im Kids-Corner liegen Spielsachen, Malutensilien und Bücher für die kleinen Patienten bereit. «Wir wollten eine offene, freundliche Atmosphäre schaffen, in der sich die Kinder und ihre Eltern wohlfühlen. Swiss Prime Site hat uns die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für unser Beratungszentrum zur Verfügung gestellt», freut sich Grossmann. Hier betreuen er und seine Mitarbeitenden – die sich entweder freiwillig für die Stiftung engagieren oder im Rahmen einer beruflichen Wiedereingliederung beschäftigt sind – die hilfesuchenden Familien.

Im «Point of Care for Rare» stehen überall grosse Pappfiguren von exotischen Tieren. «Die sind aus unserem Buch! Es trägt den Titel «So wie du und ich» und handelt von der Zwergschnauzer-Hündin «Cuba», die um die ganze Welt reist und auf Tiere trifft, die an einer Seltenen Krankheit leiden», erklärt der Gründer der Stiftung. In einer spielerischen und trotzdem sehr deutlichen Bildsprache soll das Buch die gesunden Jungen und Mädchen aufklären und den betroffenen Kindern Mut machen. «Gleichzeitig ist es eine Massnahme, mit der wir die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren wollen. Eine andere ist die BLACK NOSE-Kampagne», erzählt Grossmann. Zusammen mit den betroffenen Familien organisiert er Konzerte, Spendensammelaktionen wie Golfturniere und Charity-Events, an denen Prominente sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teilnehmen.

Ein möglichst normaler Alltag und die Integration in die Gesellschaft sind förderlich für die Heilung und die mentale Gesundheit der betroffenen Kinder und Eltern. Orphanhealthcare unterstützt die Familien dabei mit Entlastungstagen, die Kindern einzigartige Erlebnisse an speziellen Orten bieten und vernetzt die Betroffenen untereinander. «Die Kinder wissen, dass sie anders sind als die anderen. Dass sie nicht all die Dinge tun können, die «normale Kinder» tun. Gerade deshalb sind sie sehr wohl in der Lage, ihr Schicksal anzunehmen und damit umzugehen», versichert Frank Grossmann. «Sie gehen mit dem Leben anders um als die Erwachsenen. Und kosten bewusst jeden Moment aus. Diese Augenblicke sollen sie geniessen können. Gemeinsam mit ihren Familien. Mit leuchtenden Augen und einem Lachen im Gesicht».

Wir bieten Perspektiven

Swiss Prime Site unterstützt die Schweizer Stiftung Orphanhealthcare im Rahmen eines Sponsorings. In unserer Liegenschaft auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich, stellen wir Orphanhealthcare die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» zur Verfügung. Dort erhalten die betroffenen Kinder und ihre Familien Direkthilfe in Form von Beratung, Coachings, Entlastungsangeboten und Inklusionsförderung.


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Die Ressourcen im Blick – Nachhaltiges Investieren in Zirkuläre Gebäude

Immobilien sind langfristige Investitionen, die über Jahrzehnte hinweg bestehen bleiben und dadurch einen sehr hohen Einfluss auf unsere Umwelt haben. Vor diesem Hintergrund verfolgt Swiss Prime Site eine Nachhaltigkeitsstrategie, entlang der wichtigsten Themen in Bezug auf Ökologie, Soziales und Governance (ESG).

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Eine neue Perspektive: Im Hier und Jetzt

In der Schweiz sind über 350'000 Kinder von einer Seltenen Krankheit betroffen. Und mit ihnen auch ihre Familien. Frank Grossmann, Gründer von Orphanhealthcare, bietet mit seiner Stiftung den Kindern und ihren Eltern mehr Lebensqualität und neue Perspektiven. Swiss Prime Site stellt der Organisation die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und das Beratungszentrum auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich zur Verfügung.

Swiss Prime Site Stakeholder

Rund 7'000 Krankheiten gelten gemäss europäischer Definition als selten. Selten bedeutet, dass von 10'000 Menschen weniger als fünf an einer Krankheit leiden. Die meisten Betroffenen sind Kinder. «Wird eine Seltene Krankheit bei der Geburt oder im frühen Kindesalter diagnostiziert, ist sie oft lebensbedrohlich», schildert Frank Grossmann die traurige Wahrheit. Mit zwölf Jahren bekam er selbst die Diagnose Krebs. «Ich hatte eine sehr seltene Form von Lymphdrüsenkrebs und musste während vier langen Jahren zwei Chemo-Therapien über mich ergehen lassen. Dabei wurde ich mit Medikamenten, die eigentlich für Erwachsene gedacht waren, behandelt». Eine Tatsache, die bezeichnend für die Komplexität von Seltenen Krankheiten ist. Weil es wenig Betroffene gibt, wird der Entwicklung von Medikamenten und Therapien seitens der Forschung, Medizin und Industrie auch wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Dementsprechend fehlt es an Fachwissen. Der Mangel an Erfahrung erschwert die Diagnose, die für die Familien ohnehin schon langwierig und nervenaufreibend ist. «Hinzu kommt, dass häufig keine adäquaten Medikamente und Behandlungen vorhanden sind». In der Schweiz sind von 700 weltweit existierenden «Orphan Drugs» gerade mal 250 zugelassen. «Und diese sind teuer. So teuer, dass deren Bezahlung durch Krankenkassen und Sozialversicherungen nicht garantiert sind», bringt es Frank Grossmann auf den Punkt.

Mit seiner Stiftung Orphanhealthcare will er die Vernetzung und Wissensbildung in der Branche fördern, Kooperationen anstossen und vor allem aber die fehlende Direkthilfe und Betreuung für Kinder und Eltern leisten. Viele Seltene Krankheiten beruhen auf genetischen Ursachen. Wie zum Beispiel Stoffwechselstörungen und Immundefekte. Oder Krankheiten des Nervensystems und Muskelerkrankungen. Dann gibt es aber auch Autoimmunstörungen, seltene Infektionen, Lungenkrankheiten sowie Blut- und Tumorerkrankungen. Die Diagnose eines solchen Gebrechens versetzt viele Eltern in einen emotionalen Schockzustand. Und sie wirft viele Fragen auf. «Auch mein Krankheitsbefund war für meine Mutter damals traumatisch», erinnert sich Grossmann. Die Auseinandersetzung ist extrem belastend und wird zum Teil von Hoffnungslosigkeit begleitet. Die Eltern suchen nach Antworten. Manche haben Schuldgefühle. Gleichzeitig kämpfen sie jeden Tag um die Heilung ihrer Kinder. «Wir wollen diesen Familien helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihnen wieder eine Perspektive geben. Unser Ziel ist, die Lebensqualität für Kinder und Eltern wiederherzustellen, aufrechtzuerhalten und mit ihnen eine lebensbejahende Situation zu schaffen. Denn die Zeit, die sie mit ihren Kindern haben, ist wertvoll und in vielen Fällen begrenzt. Das Hier und Jetzt ist das Wichtigste», bekräftigt Grossmann.

Er und sein Team arbeiten seit Kurzem auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich. Das Gebäude ist rollstuhlgängig. Unmittelbar davor hält das Tram und auch die nächste Autobahn ist nah. Die einfache Erreichbarkeit ist von besonderer Relevanz, sind viele der Kinder aufgrund körperlicher Beeinträchtigung in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Büros und das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» befinden sich in der vierten Etage. Tapeten mit tropischen Regenwäldern zieren den Eingangsbereich. Eine Hängematte und bunte Sitzsäcke laden zum Verweilen ein. Im Kids-Corner liegen Spielsachen, Malutensilien und Bücher für die kleinen Patienten bereit. «Wir wollten eine offene, freundliche Atmosphäre schaffen, in der sich die Kinder und ihre Eltern wohlfühlen. Swiss Prime Site hat uns die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für unser Beratungszentrum zur Verfügung gestellt», freut sich Grossmann. Hier betreuen er und seine Mitarbeitenden – die sich entweder freiwillig für die Stiftung engagieren oder im Rahmen einer beruflichen Wiedereingliederung beschäftigt sind – die hilfesuchenden Familien.

Im «Point of Care for Rare» stehen überall grosse Pappfiguren von exotischen Tieren. «Die sind aus unserem Buch! Es trägt den Titel «So wie du und ich» und handelt von der Zwergschnauzer-Hündin «Cuba», die um die ganze Welt reist und auf Tiere trifft, die an einer Seltenen Krankheit leiden», erklärt der Gründer der Stiftung. In einer spielerischen und trotzdem sehr deutlichen Bildsprache soll das Buch die gesunden Jungen und Mädchen aufklären und den betroffenen Kindern Mut machen. «Gleichzeitig ist es eine Massnahme, mit der wir die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren wollen. Eine andere ist die BLACK NOSE-Kampagne», erzählt Grossmann. Zusammen mit den betroffenen Familien organisiert er Konzerte, Spendensammelaktionen wie Golfturniere und Charity-Events, an denen Prominente sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teilnehmen.

Ein möglichst normaler Alltag und die Integration in die Gesellschaft sind förderlich für die Heilung und die mentale Gesundheit der betroffenen Kinder und Eltern. Orphanhealthcare unterstützt die Familien dabei mit Entlastungstagen, die Kindern einzigartige Erlebnisse an speziellen Orten bieten und vernetzt die Betroffenen untereinander. «Die Kinder wissen, dass sie anders sind als die anderen. Dass sie nicht all die Dinge tun können, die «normale Kinder» tun. Gerade deshalb sind sie sehr wohl in der Lage, ihr Schicksal anzunehmen und damit umzugehen», versichert Frank Grossmann. «Sie gehen mit dem Leben anders um als die Erwachsenen. Und kosten bewusst jeden Moment aus. Diese Augenblicke sollen sie geniessen können. Gemeinsam mit ihren Familien. Mit leuchtenden Augen und einem Lachen im Gesicht».

Wir bieten Perspektiven

Swiss Prime Site unterstützt die Schweizer Stiftung Orphanhealthcare im Rahmen eines Sponsorings. In unserer Liegenschaft auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich, stellen wir Orphanhealthcare die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» zur Verfügung. Dort erhalten die betroffenen Kinder und ihre Familien Direkthilfe in Form von Beratung, Coachings, Entlastungsangeboten und Inklusionsförderung.


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Sacheinlagen – die optimale Lösung für Immobilieneigentümer

Direkte Immobilien­anlagen stellen hohe Anforderungen an den Immo­bilien­­eigen­tümer. Detaillierte Kenn­tnisse der regionalen Märkte und immo­bilien­spezifisches Know-how, wie das der Swiss Prime Site Solutions, sind unerläs­slich. Denn ein Bestands­port­folio birgt künftig grosse Heraus­­­for­de­rungen bei Themen wie Nach­haltigkeit, Leer­stands­optimierung, Sanierungs­stau, Poten­zial­aus­schöpfung, regulatorische und politische Heraus­­forderungen. Auch Skalen­effekte spielen dabei eine gewichtige Rolle.

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Direkte Immo­bilien­anlagen stellen hohe Anforde­rungen an den Immo­bilien­­eigen­tümer. Detaillierte Kennt­nisse der regionalen Märkte und immo­bilien­spezifisches Know-how, wie das der Swiss Prime Site Solutions, sind unerlässlich. Denn ein Bestands­portfolio birgt künftig grosse Heraus­­­for­derungen bei Themen wie Nach­haltigkeit, Leer­stands­­optimierung, Sanierungs­stau, Potenzial­aus­schöpfung, regulatorische und politische Heraus­­forderungen. Auch Skalen­effekte spielen dabei eine gewichtige Rolle.

Als Sacheinlage wird die Einbringung von Liegen­schaften in ein Anlage­gefäss definiert. Im Gegenzug erhält die Eigen­tümer­schaft Anteile am Anlage­vehikel (Anlage­stiftung und / oder Anlagefonds). Mit der teilweise steuer­optimierten Sach­einlage wählt der Immo­bilien­eigen­tümer den Übertrag seines direkt gehaltenen Immo­bilien­port­folios zu indirekten Immo­bilien­anlagen. Durch eine Sach­einlage gewinnen kleine und mittlere Pensions­kassen sowie institutionelle Investoren Zugang zu grösseren Immo­bilien­­anlage­volumen, welche professionell und effizient betreut werden.

«Neben den Stärken des bestehenden Portfolios der Anlagegruppe war die professionelle Abwicklung des Geschäfts ausschlaggebend für die Entscheidung,
die Transaktion mit der Swiss Prime Anlagestiftung durchzuführen.»

Antonio Sacco
Geschäftsführer Personalvorsorgestiftung Ringier Gruppe

Für die Optimierung des Rendite-Risiko-­Profils eines Immo­bilien­port­folios ist die ­Diversifikation von zentraler Bedeutung. Da direkte Immo­bilien­anlagen der Pensions­kassen historisch regional gewachsen sind, wird als direkte Folge von Sach­einlagen-Trans­­aktionen eine bessere geogra­fische sowie nutzungs­spezifische Diversi­fikation erreicht. Weiter sind auch die Nach­haltigs­keits­themen von zentraler Bedeutung.

Die Durchführung einer Sacheinlage ist ein mehrstufiger Prozess, der in der Regel fünf zentrale Meilen­steine umfasst. Zunächst ist die Bereitschaft der Eigen­tümer­schaft er­forderlich, Liegen­schaften zu veräussern. Anschliessend erfolgt die Prüfung durch die Fonds­leitung oder Anlage­stiftung, um fest­­zustellen, ob die Liegenschaft für die Übernahme geeignet ist, während die Depot­bank gleichzeitig die Zulassung der Anleger überprüft. Der dritte Schritt beinhaltet eine vertiefte Objekt­prüfung, bei der der Kaufpreis von einem Schätzungs­experten bewertet wird, und es erfolgt die Abgabe einer Kauf­preis­­indikation. Die vierte Etappe umfasst die Zahlung des Kauf­preises, die nach Absprache in Form von Anteils­scheinen und gegebenen­falls Bargeld erfolgt. Schliesslich wird im fünften Schritt der bisherige Liegen­schafts­eigentümer zum neuen Anleger mit Anteils­scheinen.

Wir von Swiss Prime Site Solutions konnten unseren Sacheinlagen-Expertise in den vergangenen Jahren bereits mehrfach unter Beweis stellen. So haben wir erfolgreich fünf ent­spre­chende Trans­aktionen im Umfang von rund CHF 400 Mio. durchgeführt. Beispiels­weise durften wir für die Swiss Prime Anlage­­stiftung im Rahmen einer Sach­einlage der Personal­vorsorge­stiftung der Ringier Gruppe 33 Liegenschaften übernehmen. «Neben den Stärken des bestehenden Portfolios der ­Anlage­gruppe war die professionelle Abwicklung des Geschäfts ausschlag­gebend für die Entscheidung, die Transaktion mit der Swiss Prime Anlagestiftung durch­zuführen», so ­Antonio Sacco, Geschäfts­führer der Personal­vorsorge­stiftung der Ringier Gruppe.

Wir unterstützen unsere Kunden während des gesamten Sach­einlage­prozesses mit unserer umfassenden Erfahrung und stellen ihnen unser schweiz­weites Experten­netzwerk zur Verfügung. Der Prozess zur Abwicklung von Sach­einlagen ist «State of the Art» und hat darum Vorbild­charakter.

Vorteile von Sacheinlagen

Performance-Steigerung

­Effizienter Kapitaleinsatz, Potenzial von Neu­bewertungs­gewinnen, Steuer­­privileg für Investoren, ­Asset-Optimierung

Risikoreduktion

Grosser Diversi­fikations­effekt, stabiler Cashflow, höchste Trans­parenz

Optimierung der Ressourcen

­Abtretung operativer Liegen­schafts­betreuung, Effizienz­gewinne, Frei­setzung von Ressourcen / Nach­folge­regelung, Expertise von Swiss Prime Site Solutions

Erhöhte Flexibilität

Zeitpunkt der Sach­einlage unab­hängig von Emissions­fenstern, Erhöhung der Fungibilität (Handel­barkeit der Anteils­scheine möglich), gesteigerte Entscheidungs­freiheit

Der grüne Mietvertrag

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind für Swiss Prime Site zentrale Werte. Bis 2040 will das Unternehmen Klimaneutralität im eigenen Portfolio erreichen. In diesem Zusammenhang spielen «Green Leases» eine Schlüsselrolle. Doch was genau verbirgt sich dahinter?

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Eine neue Perspektive: Im Hier und Jetzt

In der Schweiz sind über 350'000 Kinder von einer Seltenen Krankheit betroffen. Und mit ihnen auch ihre Familien. Frank Grossmann, Gründer von Orphanhealthcare, bietet mit seiner Stiftung den Kindern und ihren Eltern mehr Lebensqualität und neue Perspektiven. Swiss Prime Site stellt der Organisation die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und das Beratungszentrum auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich zur Verfügung.

Swiss Prime Site Stakeholder

Rund 7'000 Krankheiten gelten gemäss europäischer Definition als selten. Selten bedeutet, dass von 10'000 Menschen weniger als fünf an einer Krankheit leiden. Die meisten Betroffenen sind Kinder. «Wird eine Seltene Krankheit bei der Geburt oder im frühen Kindesalter diagnostiziert, ist sie oft lebensbedrohlich», schildert Frank Grossmann die traurige Wahrheit. Mit zwölf Jahren bekam er selbst die Diagnose Krebs. «Ich hatte eine sehr seltene Form von Lymphdrüsenkrebs und musste während vier langen Jahren zwei Chemo-Therapien über mich ergehen lassen. Dabei wurde ich mit Medikamenten, die eigentlich für Erwachsene gedacht waren, behandelt». Eine Tatsache, die bezeichnend für die Komplexität von Seltenen Krankheiten ist. Weil es wenig Betroffene gibt, wird der Entwicklung von Medikamenten und Therapien seitens der Forschung, Medizin und Industrie auch wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Dementsprechend fehlt es an Fachwissen. Der Mangel an Erfahrung erschwert die Diagnose, die für die Familien ohnehin schon langwierig und nervenaufreibend ist. «Hinzu kommt, dass häufig keine adäquaten Medikamente und Behandlungen vorhanden sind». In der Schweiz sind von 700 weltweit existierenden «Orphan Drugs» gerade mal 250 zugelassen. «Und diese sind teuer. So teuer, dass deren Bezahlung durch Krankenkassen und Sozialversicherungen nicht garantiert sind», bringt es Frank Grossmann auf den Punkt.

Mit seiner Stiftung Orphanhealthcare will er die Vernetzung und Wissensbildung in der Branche fördern, Kooperationen anstossen und vor allem aber die fehlende Direkthilfe und Betreuung für Kinder und Eltern leisten. Viele Seltene Krankheiten beruhen auf genetischen Ursachen. Wie zum Beispiel Stoffwechselstörungen und Immundefekte. Oder Krankheiten des Nervensystems und Muskelerkrankungen. Dann gibt es aber auch Autoimmunstörungen, seltene Infektionen, Lungenkrankheiten sowie Blut- und Tumorerkrankungen. Die Diagnose eines solchen Gebrechens versetzt viele Eltern in einen emotionalen Schockzustand. Und sie wirft viele Fragen auf. «Auch mein Krankheitsbefund war für meine Mutter damals traumatisch», erinnert sich Grossmann. Die Auseinandersetzung ist extrem belastend und wird zum Teil von Hoffnungslosigkeit begleitet. Die Eltern suchen nach Antworten. Manche haben Schuldgefühle. Gleichzeitig kämpfen sie jeden Tag um die Heilung ihrer Kinder. «Wir wollen diesen Familien helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihnen wieder eine Perspektive geben. Unser Ziel ist, die Lebensqualität für Kinder und Eltern wiederherzustellen, aufrechtzuerhalten und mit ihnen eine lebensbejahende Situation zu schaffen. Denn die Zeit, die sie mit ihren Kindern haben, ist wertvoll und in vielen Fällen begrenzt. Das Hier und Jetzt ist das Wichtigste», bekräftigt Grossmann.

Er und sein Team arbeiten seit Kurzem auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich. Das Gebäude ist rollstuhlgängig. Unmittelbar davor hält das Tram und auch die nächste Autobahn ist nah. Die einfache Erreichbarkeit ist von besonderer Relevanz, sind viele der Kinder aufgrund körperlicher Beeinträchtigung in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Büros und das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» befinden sich in der vierten Etage. Tapeten mit tropischen Regenwäldern zieren den Eingangsbereich. Eine Hängematte und bunte Sitzsäcke laden zum Verweilen ein. Im Kids-Corner liegen Spielsachen, Malutensilien und Bücher für die kleinen Patienten bereit. «Wir wollten eine offene, freundliche Atmosphäre schaffen, in der sich die Kinder und ihre Eltern wohlfühlen. Swiss Prime Site hat uns die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für unser Beratungszentrum zur Verfügung gestellt», freut sich Grossmann. Hier betreuen er und seine Mitarbeitenden – die sich entweder freiwillig für die Stiftung engagieren oder im Rahmen einer beruflichen Wiedereingliederung beschäftigt sind – die hilfesuchenden Familien.

Im «Point of Care for Rare» stehen überall grosse Pappfiguren von exotischen Tieren. «Die sind aus unserem Buch! Es trägt den Titel «So wie du und ich» und handelt von der Zwergschnauzer-Hündin «Cuba», die um die ganze Welt reist und auf Tiere trifft, die an einer Seltenen Krankheit leiden», erklärt der Gründer der Stiftung. In einer spielerischen und trotzdem sehr deutlichen Bildsprache soll das Buch die gesunden Jungen und Mädchen aufklären und den betroffenen Kindern Mut machen. «Gleichzeitig ist es eine Massnahme, mit der wir die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren wollen. Eine andere ist die BLACK NOSE-Kampagne», erzählt Grossmann. Zusammen mit den betroffenen Familien organisiert er Konzerte, Spendensammelaktionen wie Golfturniere und Charity-Events, an denen Prominente sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teilnehmen.

Ein möglichst normaler Alltag und die Integration in die Gesellschaft sind förderlich für die Heilung und die mentale Gesundheit der betroffenen Kinder und Eltern. Orphanhealthcare unterstützt die Familien dabei mit Entlastungstagen, die Kindern einzigartige Erlebnisse an speziellen Orten bieten und vernetzt die Betroffenen untereinander. «Die Kinder wissen, dass sie anders sind als die anderen. Dass sie nicht all die Dinge tun können, die «normale Kinder» tun. Gerade deshalb sind sie sehr wohl in der Lage, ihr Schicksal anzunehmen und damit umzugehen», versichert Frank Grossmann. «Sie gehen mit dem Leben anders um als die Erwachsenen. Und kosten bewusst jeden Moment aus. Diese Augenblicke sollen sie geniessen können. Gemeinsam mit ihren Familien. Mit leuchtenden Augen und einem Lachen im Gesicht».

Wir bieten Perspektiven

Swiss Prime Site unterstützt die Schweizer Stiftung Orphanhealthcare im Rahmen eines Sponsorings. In unserer Liegenschaft auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich, stellen wir Orphanhealthcare die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» zur Verfügung. Dort erhalten die betroffenen Kinder und ihre Familien Direkthilfe in Form von Beratung, Coachings, Entlastungsangeboten und Inklusionsförderung.


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Meta Prime Tower

Prime Tower goes Metaverse! Mit seinen 126 Metern Höhe und 36 Stockwerken ist er eines der höchsten Bürogebäude der Schweiz. Nun begibt sich der Prime Tower in neue Sphären und ist seit 2023 auch im Metaverse zu finden. Darin wird die gesamte Wertschöpfungskette von Swiss Prime Site digital abgedeckt – von der Aqkuisition über die Projektierung und den Bau bis hin zur Vermarktung und Vermietung.

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In der Schweiz sind über 350'000 Kinder von einer Seltenen Krankheit betroffen. Und mit ihnen auch ihre Familien. Frank Grossmann, Gründer von Orphanhealthcare, bietet mit seiner Stiftung den Kindern und ihren Eltern mehr Lebensqualität und neue Perspektiven. Swiss Prime Site stellt der Organisation die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und das Beratungszentrum auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich zur Verfügung.

Swiss Prime Site Stakeholder

Rund 7'000 Krankheiten gelten gemäss europäischer Definition als selten. Selten bedeutet, dass von 10'000 Menschen weniger als fünf an einer Krankheit leiden. Die meisten Betroffenen sind Kinder. «Wird eine Seltene Krankheit bei der Geburt oder im frühen Kindesalter diagnostiziert, ist sie oft lebensbedrohlich», schildert Frank Grossmann die traurige Wahrheit. Mit zwölf Jahren bekam er selbst die Diagnose Krebs. «Ich hatte eine sehr seltene Form von Lymphdrüsenkrebs und musste während vier langen Jahren zwei Chemo-Therapien über mich ergehen lassen. Dabei wurde ich mit Medikamenten, die eigentlich für Erwachsene gedacht waren, behandelt». Eine Tatsache, die bezeichnend für die Komplexität von Seltenen Krankheiten ist. Weil es wenig Betroffene gibt, wird der Entwicklung von Medikamenten und Therapien seitens der Forschung, Medizin und Industrie auch wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Dementsprechend fehlt es an Fachwissen. Der Mangel an Erfahrung erschwert die Diagnose, die für die Familien ohnehin schon langwierig und nervenaufreibend ist. «Hinzu kommt, dass häufig keine adäquaten Medikamente und Behandlungen vorhanden sind». In der Schweiz sind von 700 weltweit existierenden «Orphan Drugs» gerade mal 250 zugelassen. «Und diese sind teuer. So teuer, dass deren Bezahlung durch Krankenkassen und Sozialversicherungen nicht garantiert sind», bringt es Frank Grossmann auf den Punkt.

Mit seiner Stiftung Orphanhealthcare will er die Vernetzung und Wissensbildung in der Branche fördern, Kooperationen anstossen und vor allem aber die fehlende Direkthilfe und Betreuung für Kinder und Eltern leisten. Viele Seltene Krankheiten beruhen auf genetischen Ursachen. Wie zum Beispiel Stoffwechselstörungen und Immundefekte. Oder Krankheiten des Nervensystems und Muskelerkrankungen. Dann gibt es aber auch Autoimmunstörungen, seltene Infektionen, Lungenkrankheiten sowie Blut- und Tumorerkrankungen. Die Diagnose eines solchen Gebrechens versetzt viele Eltern in einen emotionalen Schockzustand. Und sie wirft viele Fragen auf. «Auch mein Krankheitsbefund war für meine Mutter damals traumatisch», erinnert sich Grossmann. Die Auseinandersetzung ist extrem belastend und wird zum Teil von Hoffnungslosigkeit begleitet. Die Eltern suchen nach Antworten. Manche haben Schuldgefühle. Gleichzeitig kämpfen sie jeden Tag um die Heilung ihrer Kinder. «Wir wollen diesen Familien helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihnen wieder eine Perspektive geben. Unser Ziel ist, die Lebensqualität für Kinder und Eltern wiederherzustellen, aufrechtzuerhalten und mit ihnen eine lebensbejahende Situation zu schaffen. Denn die Zeit, die sie mit ihren Kindern haben, ist wertvoll und in vielen Fällen begrenzt. Das Hier und Jetzt ist das Wichtigste», bekräftigt Grossmann.

Er und sein Team arbeiten seit Kurzem auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich. Das Gebäude ist rollstuhlgängig. Unmittelbar davor hält das Tram und auch die nächste Autobahn ist nah. Die einfache Erreichbarkeit ist von besonderer Relevanz, sind viele der Kinder aufgrund körperlicher Beeinträchtigung in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Büros und das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» befinden sich in der vierten Etage. Tapeten mit tropischen Regenwäldern zieren den Eingangsbereich. Eine Hängematte und bunte Sitzsäcke laden zum Verweilen ein. Im Kids-Corner liegen Spielsachen, Malutensilien und Bücher für die kleinen Patienten bereit. «Wir wollten eine offene, freundliche Atmosphäre schaffen, in der sich die Kinder und ihre Eltern wohlfühlen. Swiss Prime Site hat uns die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für unser Beratungszentrum zur Verfügung gestellt», freut sich Grossmann. Hier betreuen er und seine Mitarbeitenden – die sich entweder freiwillig für die Stiftung engagieren oder im Rahmen einer beruflichen Wiedereingliederung beschäftigt sind – die hilfesuchenden Familien.

Im «Point of Care for Rare» stehen überall grosse Pappfiguren von exotischen Tieren. «Die sind aus unserem Buch! Es trägt den Titel «So wie du und ich» und handelt von der Zwergschnauzer-Hündin «Cuba», die um die ganze Welt reist und auf Tiere trifft, die an einer Seltenen Krankheit leiden», erklärt der Gründer der Stiftung. In einer spielerischen und trotzdem sehr deutlichen Bildsprache soll das Buch die gesunden Jungen und Mädchen aufklären und den betroffenen Kindern Mut machen. «Gleichzeitig ist es eine Massnahme, mit der wir die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren wollen. Eine andere ist die BLACK NOSE-Kampagne», erzählt Grossmann. Zusammen mit den betroffenen Familien organisiert er Konzerte, Spendensammelaktionen wie Golfturniere und Charity-Events, an denen Prominente sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teilnehmen.

Ein möglichst normaler Alltag und die Integration in die Gesellschaft sind förderlich für die Heilung und die mentale Gesundheit der betroffenen Kinder und Eltern. Orphanhealthcare unterstützt die Familien dabei mit Entlastungstagen, die Kindern einzigartige Erlebnisse an speziellen Orten bieten und vernetzt die Betroffenen untereinander. «Die Kinder wissen, dass sie anders sind als die anderen. Dass sie nicht all die Dinge tun können, die «normale Kinder» tun. Gerade deshalb sind sie sehr wohl in der Lage, ihr Schicksal anzunehmen und damit umzugehen», versichert Frank Grossmann. «Sie gehen mit dem Leben anders um als die Erwachsenen. Und kosten bewusst jeden Moment aus. Diese Augenblicke sollen sie geniessen können. Gemeinsam mit ihren Familien. Mit leuchtenden Augen und einem Lachen im Gesicht».

Wir bieten Perspektiven

Swiss Prime Site unterstützt die Schweizer Stiftung Orphanhealthcare im Rahmen eines Sponsorings. In unserer Liegenschaft auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich, stellen wir Orphanhealthcare die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» zur Verfügung. Dort erhalten die betroffenen Kinder und ihre Familien Direkthilfe in Form von Beratung, Coachings, Entlastungsangeboten und Inklusionsförderung.


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Unsere Engagements

Im Rahmen der Geschäfts­tätigkeit trägt Swiss Prime Site in vielfacher Hinsicht zur wirtschaft­lichen und gesell­schaftlichen Entwicklung bei. Wir engagieren uns für die Ausbildung junger Menschen, unsere Mitarbei­tenden und wir unterstützen im Rahmen von verschiedenen Sponsorings soziale und kulturelle Organisa­tionen und Projekte.

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Eine neue Perspektive: Im Hier und Jetzt

In der Schweiz sind über 350'000 Kinder von einer Seltenen Krankheit betroffen. Und mit ihnen auch ihre Familien. Frank Grossmann, Gründer von Orphanhealthcare, bietet mit seiner Stiftung den Kindern und ihren Eltern mehr Lebensqualität und neue Perspektiven. Swiss Prime Site stellt der Organisation die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und das Beratungszentrum auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich zur Verfügung.

Swiss Prime Site Stakeholder

Rund 7'000 Krankheiten gelten gemäss europäischer Definition als selten. Selten bedeutet, dass von 10'000 Menschen weniger als fünf an einer Krankheit leiden. Die meisten Betroffenen sind Kinder. «Wird eine Seltene Krankheit bei der Geburt oder im frühen Kindesalter diagnostiziert, ist sie oft lebensbedrohlich», schildert Frank Grossmann die traurige Wahrheit. Mit zwölf Jahren bekam er selbst die Diagnose Krebs. «Ich hatte eine sehr seltene Form von Lymphdrüsenkrebs und musste während vier langen Jahren zwei Chemo-Therapien über mich ergehen lassen. Dabei wurde ich mit Medikamenten, die eigentlich für Erwachsene gedacht waren, behandelt». Eine Tatsache, die bezeichnend für die Komplexität von Seltenen Krankheiten ist. Weil es wenig Betroffene gibt, wird der Entwicklung von Medikamenten und Therapien seitens der Forschung, Medizin und Industrie auch wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Dementsprechend fehlt es an Fachwissen. Der Mangel an Erfahrung erschwert die Diagnose, die für die Familien ohnehin schon langwierig und nervenaufreibend ist. «Hinzu kommt, dass häufig keine adäquaten Medikamente und Behandlungen vorhanden sind». In der Schweiz sind von 700 weltweit existierenden «Orphan Drugs» gerade mal 250 zugelassen. «Und diese sind teuer. So teuer, dass deren Bezahlung durch Krankenkassen und Sozialversicherungen nicht garantiert sind», bringt es Frank Grossmann auf den Punkt.

Mit seiner Stiftung Orphanhealthcare will er die Vernetzung und Wissensbildung in der Branche fördern, Kooperationen anstossen und vor allem aber die fehlende Direkthilfe und Betreuung für Kinder und Eltern leisten. Viele Seltene Krankheiten beruhen auf genetischen Ursachen. Wie zum Beispiel Stoffwechselstörungen und Immundefekte. Oder Krankheiten des Nervensystems und Muskelerkrankungen. Dann gibt es aber auch Autoimmunstörungen, seltene Infektionen, Lungenkrankheiten sowie Blut- und Tumorerkrankungen. Die Diagnose eines solchen Gebrechens versetzt viele Eltern in einen emotionalen Schockzustand. Und sie wirft viele Fragen auf. «Auch mein Krankheitsbefund war für meine Mutter damals traumatisch», erinnert sich Grossmann. Die Auseinandersetzung ist extrem belastend und wird zum Teil von Hoffnungslosigkeit begleitet. Die Eltern suchen nach Antworten. Manche haben Schuldgefühle. Gleichzeitig kämpfen sie jeden Tag um die Heilung ihrer Kinder. «Wir wollen diesen Familien helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihnen wieder eine Perspektive geben. Unser Ziel ist, die Lebensqualität für Kinder und Eltern wiederherzustellen, aufrechtzuerhalten und mit ihnen eine lebensbejahende Situation zu schaffen. Denn die Zeit, die sie mit ihren Kindern haben, ist wertvoll und in vielen Fällen begrenzt. Das Hier und Jetzt ist das Wichtigste», bekräftigt Grossmann.

Er und sein Team arbeiten seit Kurzem auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich. Das Gebäude ist rollstuhlgängig. Unmittelbar davor hält das Tram und auch die nächste Autobahn ist nah. Die einfache Erreichbarkeit ist von besonderer Relevanz, sind viele der Kinder aufgrund körperlicher Beeinträchtigung in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Büros und das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» befinden sich in der vierten Etage. Tapeten mit tropischen Regenwäldern zieren den Eingangsbereich. Eine Hängematte und bunte Sitzsäcke laden zum Verweilen ein. Im Kids-Corner liegen Spielsachen, Malutensilien und Bücher für die kleinen Patienten bereit. «Wir wollten eine offene, freundliche Atmosphäre schaffen, in der sich die Kinder und ihre Eltern wohlfühlen. Swiss Prime Site hat uns die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für unser Beratungszentrum zur Verfügung gestellt», freut sich Grossmann. Hier betreuen er und seine Mitarbeitenden – die sich entweder freiwillig für die Stiftung engagieren oder im Rahmen einer beruflichen Wiedereingliederung beschäftigt sind – die hilfesuchenden Familien.

Im «Point of Care for Rare» stehen überall grosse Pappfiguren von exotischen Tieren. «Die sind aus unserem Buch! Es trägt den Titel «So wie du und ich» und handelt von der Zwergschnauzer-Hündin «Cuba», die um die ganze Welt reist und auf Tiere trifft, die an einer Seltenen Krankheit leiden», erklärt der Gründer der Stiftung. In einer spielerischen und trotzdem sehr deutlichen Bildsprache soll das Buch die gesunden Jungen und Mädchen aufklären und den betroffenen Kindern Mut machen. «Gleichzeitig ist es eine Massnahme, mit der wir die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren wollen. Eine andere ist die BLACK NOSE-Kampagne», erzählt Grossmann. Zusammen mit den betroffenen Familien organisiert er Konzerte, Spendensammelaktionen wie Golfturniere und Charity-Events, an denen Prominente sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teilnehmen.

Ein möglichst normaler Alltag und die Integration in die Gesellschaft sind förderlich für die Heilung und die mentale Gesundheit der betroffenen Kinder und Eltern. Orphanhealthcare unterstützt die Familien dabei mit Entlastungstagen, die Kindern einzigartige Erlebnisse an speziellen Orten bieten und vernetzt die Betroffenen untereinander. «Die Kinder wissen, dass sie anders sind als die anderen. Dass sie nicht all die Dinge tun können, die «normale Kinder» tun. Gerade deshalb sind sie sehr wohl in der Lage, ihr Schicksal anzunehmen und damit umzugehen», versichert Frank Grossmann. «Sie gehen mit dem Leben anders um als die Erwachsenen. Und kosten bewusst jeden Moment aus. Diese Augenblicke sollen sie geniessen können. Gemeinsam mit ihren Familien. Mit leuchtenden Augen und einem Lachen im Gesicht».

Wir bieten Perspektiven

Swiss Prime Site unterstützt die Schweizer Stiftung Orphanhealthcare im Rahmen eines Sponsorings. In unserer Liegenschaft auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich, stellen wir Orphanhealthcare die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» zur Verfügung. Dort erhalten die betroffenen Kinder und ihre Familien Direkthilfe in Form von Beratung, Coachings, Entlastungsangeboten und Inklusionsförderung.


Mehr zu Orphanhealthcare

Eine neue Perspektive: Im Hier und Jetzt

In der Schweiz sind über 350'000 Kinder von einer Seltenen Krankheit betroffen. Und mit ihnen auch ihre Familien. Frank Grossmann, Gründer von Orphanhealthcare, bietet mit seiner Stiftung den Kindern und ihren Eltern mehr Lebensqualität und neue Perspektiven. Swiss Prime Site stellt der Organisation die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und das Beratungszentrum auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich zur Verfügung.

Swiss Prime Site Stakeholder

Rund 7'000 Krankheiten gelten gemäss europäischer Definition als selten. Selten bedeutet, dass von 10'000 Menschen weniger als fünf an einer Krankheit leiden. Die meisten Betroffenen sind Kinder. «Wird eine Seltene Krankheit bei der Geburt oder im frühen Kindesalter diagnostiziert, ist sie oft lebensbedrohlich», schildert Frank Grossmann die traurige Wahrheit. Mit zwölf Jahren bekam er selbst die Diagnose Krebs. «Ich hatte eine sehr seltene Form von Lymphdrüsenkrebs und musste während vier langen Jahren zwei Chemo-Therapien über mich ergehen lassen. Dabei wurde ich mit Medikamenten, die eigentlich für Erwachsene gedacht waren, behandelt». Eine Tatsache, die bezeichnend für die Komplexität von Seltenen Krankheiten ist. Weil es wenig Betroffene gibt, wird der Entwicklung von Medikamenten und Therapien seitens der Forschung, Medizin und Industrie auch wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Dementsprechend fehlt es an Fachwissen. Der Mangel an Erfahrung erschwert die Diagnose, die für die Familien ohnehin schon langwierig und nervenaufreibend ist. «Hinzu kommt, dass häufig keine adäquaten Medikamente und Behandlungen vorhanden sind». In der Schweiz sind von 700 weltweit existierenden «Orphan Drugs» gerade mal 250 zugelassen. «Und diese sind teuer. So teuer, dass deren Bezahlung durch Krankenkassen und Sozialversicherungen nicht garantiert sind», bringt es Frank Grossmann auf den Punkt.

Mit seiner Stiftung Orphanhealthcare will er die Vernetzung und Wissensbildung in der Branche fördern, Kooperationen anstossen und vor allem aber die fehlende Direkthilfe und Betreuung für Kinder und Eltern leisten. Viele Seltene Krankheiten beruhen auf genetischen Ursachen. Wie zum Beispiel Stoffwechselstörungen und Immundefekte. Oder Krankheiten des Nervensystems und Muskelerkrankungen. Dann gibt es aber auch Autoimmunstörungen, seltene Infektionen, Lungenkrankheiten sowie Blut- und Tumorerkrankungen. Die Diagnose eines solchen Gebrechens versetzt viele Eltern in einen emotionalen Schockzustand. Und sie wirft viele Fragen auf. «Auch mein Krankheitsbefund war für meine Mutter damals traumatisch», erinnert sich Grossmann. Die Auseinandersetzung ist extrem belastend und wird zum Teil von Hoffnungslosigkeit begleitet. Die Eltern suchen nach Antworten. Manche haben Schuldgefühle. Gleichzeitig kämpfen sie jeden Tag um die Heilung ihrer Kinder. «Wir wollen diesen Familien helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihnen wieder eine Perspektive geben. Unser Ziel ist, die Lebensqualität für Kinder und Eltern wiederherzustellen, aufrechtzuerhalten und mit ihnen eine lebensbejahende Situation zu schaffen. Denn die Zeit, die sie mit ihren Kindern haben, ist wertvoll und in vielen Fällen begrenzt. Das Hier und Jetzt ist das Wichtigste», bekräftigt Grossmann.

Er und sein Team arbeiten seit Kurzem auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich. Das Gebäude ist rollstuhlgängig. Unmittelbar davor hält das Tram und auch die nächste Autobahn ist nah. Die einfache Erreichbarkeit ist von besonderer Relevanz, sind viele der Kinder aufgrund körperlicher Beeinträchtigung in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Büros und das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» befinden sich in der vierten Etage. Tapeten mit tropischen Regenwäldern zieren den Eingangsbereich. Eine Hängematte und bunte Sitzsäcke laden zum Verweilen ein. Im Kids-Corner liegen Spielsachen, Malutensilien und Bücher für die kleinen Patienten bereit. «Wir wollten eine offene, freundliche Atmosphäre schaffen, in der sich die Kinder und ihre Eltern wohlfühlen. Swiss Prime Site hat uns die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für unser Beratungszentrum zur Verfügung gestellt», freut sich Grossmann. Hier betreuen er und seine Mitarbeitenden – die sich entweder freiwillig für die Stiftung engagieren oder im Rahmen einer beruflichen Wiedereingliederung beschäftigt sind – die hilfesuchenden Familien.

Im «Point of Care for Rare» stehen überall grosse Pappfiguren von exotischen Tieren. «Die sind aus unserem Buch! Es trägt den Titel «So wie du und ich» und handelt von der Zwergschnauzer-Hündin «Cuba», die um die ganze Welt reist und auf Tiere trifft, die an einer Seltenen Krankheit leiden», erklärt der Gründer der Stiftung. In einer spielerischen und trotzdem sehr deutlichen Bildsprache soll das Buch die gesunden Jungen und Mädchen aufklären und den betroffenen Kindern Mut machen. «Gleichzeitig ist es eine Massnahme, mit der wir die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren wollen. Eine andere ist die BLACK NOSE-Kampagne», erzählt Grossmann. Zusammen mit den betroffenen Familien organisiert er Konzerte, Spendensammelaktionen wie Golfturniere und Charity-Events, an denen Prominente sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teilnehmen.

Ein möglichst normaler Alltag und die Integration in die Gesellschaft sind förderlich für die Heilung und die mentale Gesundheit der betroffenen Kinder und Eltern. Orphanhealthcare unterstützt die Familien dabei mit Entlastungstagen, die Kindern einzigartige Erlebnisse an speziellen Orten bieten und vernetzt die Betroffenen untereinander. «Die Kinder wissen, dass sie anders sind als die anderen. Dass sie nicht all die Dinge tun können, die «normale Kinder» tun. Gerade deshalb sind sie sehr wohl in der Lage, ihr Schicksal anzunehmen und damit umzugehen», versichert Frank Grossmann. «Sie gehen mit dem Leben anders um als die Erwachsenen. Und kosten bewusst jeden Moment aus. Diese Augenblicke sollen sie geniessen können. Gemeinsam mit ihren Familien. Mit leuchtenden Augen und einem Lachen im Gesicht».

Wir bieten Perspektiven

Swiss Prime Site unterstützt die Schweizer Stiftung Orphanhealthcare im Rahmen eines Sponsorings. In unserer Liegenschaft auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich, stellen wir Orphanhealthcare die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» zur Verfügung. Dort erhalten die betroffenen Kinder und ihre Familien Direkthilfe in Form von Beratung, Coachings, Entlastungsangeboten und Inklusionsförderung.


Mehr zu Orphanhealthcare

Eine neue Perspektive: Im Hier und Jetzt

In der Schweiz sind über 350'000 Kinder von einer Seltenen Krankheit betroffen. Und mit ihnen auch ihre Familien. Frank Grossmann, Gründer von Orphanhealthcare, bietet mit seiner Stiftung den Kindern und ihren Eltern mehr Lebensqualität und neue Perspektiven. Swiss Prime Site stellt der Organisation die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und das Beratungszentrum auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich zur Verfügung.

Swiss Prime Site Stakeholder

Rund 7'000 Krankheiten gelten gemäss europäischer Definition als selten. Selten bedeutet, dass von 10'000 Menschen weniger als fünf an einer Krankheit leiden. Die meisten Betroffenen sind Kinder. «Wird eine Seltene Krankheit bei der Geburt oder im frühen Kindesalter diagnostiziert, ist sie oft lebensbedrohlich», schildert Frank Grossmann die traurige Wahrheit. Mit zwölf Jahren bekam er selbst die Diagnose Krebs. «Ich hatte eine sehr seltene Form von Lymphdrüsenkrebs und musste während vier langen Jahren zwei Chemo-Therapien über mich ergehen lassen. Dabei wurde ich mit Medikamenten, die eigentlich für Erwachsene gedacht waren, behandelt». Eine Tatsache, die bezeichnend für die Komplexität von Seltenen Krankheiten ist. Weil es wenig Betroffene gibt, wird der Entwicklung von Medikamenten und Therapien seitens der Forschung, Medizin und Industrie auch wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Dementsprechend fehlt es an Fachwissen. Der Mangel an Erfahrung erschwert die Diagnose, die für die Familien ohnehin schon langwierig und nervenaufreibend ist. «Hinzu kommt, dass häufig keine adäquaten Medikamente und Behandlungen vorhanden sind». In der Schweiz sind von 700 weltweit existierenden «Orphan Drugs» gerade mal 250 zugelassen. «Und diese sind teuer. So teuer, dass deren Bezahlung durch Krankenkassen und Sozialversicherungen nicht garantiert sind», bringt es Frank Grossmann auf den Punkt.

Mit seiner Stiftung Orphanhealthcare will er die Vernetzung und Wissensbildung in der Branche fördern, Kooperationen anstossen und vor allem aber die fehlende Direkthilfe und Betreuung für Kinder und Eltern leisten. Viele Seltene Krankheiten beruhen auf genetischen Ursachen. Wie zum Beispiel Stoffwechselstörungen und Immundefekte. Oder Krankheiten des Nervensystems und Muskelerkrankungen. Dann gibt es aber auch Autoimmunstörungen, seltene Infektionen, Lungenkrankheiten sowie Blut- und Tumorerkrankungen. Die Diagnose eines solchen Gebrechens versetzt viele Eltern in einen emotionalen Schockzustand. Und sie wirft viele Fragen auf. «Auch mein Krankheitsbefund war für meine Mutter damals traumatisch», erinnert sich Grossmann. Die Auseinandersetzung ist extrem belastend und wird zum Teil von Hoffnungslosigkeit begleitet. Die Eltern suchen nach Antworten. Manche haben Schuldgefühle. Gleichzeitig kämpfen sie jeden Tag um die Heilung ihrer Kinder. «Wir wollen diesen Familien helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihnen wieder eine Perspektive geben. Unser Ziel ist, die Lebensqualität für Kinder und Eltern wiederherzustellen, aufrechtzuerhalten und mit ihnen eine lebensbejahende Situation zu schaffen. Denn die Zeit, die sie mit ihren Kindern haben, ist wertvoll und in vielen Fällen begrenzt. Das Hier und Jetzt ist das Wichtigste», bekräftigt Grossmann.

Er und sein Team arbeiten seit Kurzem auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich. Das Gebäude ist rollstuhlgängig. Unmittelbar davor hält das Tram und auch die nächste Autobahn ist nah. Die einfache Erreichbarkeit ist von besonderer Relevanz, sind viele der Kinder aufgrund körperlicher Beeinträchtigung in ihrer Mobilität eingeschränkt. Die Büros und das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» befinden sich in der vierten Etage. Tapeten mit tropischen Regenwäldern zieren den Eingangsbereich. Eine Hängematte und bunte Sitzsäcke laden zum Verweilen ein. Im Kids-Corner liegen Spielsachen, Malutensilien und Bücher für die kleinen Patienten bereit. «Wir wollten eine offene, freundliche Atmosphäre schaffen, in der sich die Kinder und ihre Eltern wohlfühlen. Swiss Prime Site hat uns die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für unser Beratungszentrum zur Verfügung gestellt», freut sich Grossmann. Hier betreuen er und seine Mitarbeitenden – die sich entweder freiwillig für die Stiftung engagieren oder im Rahmen einer beruflichen Wiedereingliederung beschäftigt sind – die hilfesuchenden Familien.

Im «Point of Care for Rare» stehen überall grosse Pappfiguren von exotischen Tieren. «Die sind aus unserem Buch! Es trägt den Titel «So wie du und ich» und handelt von der Zwergschnauzer-Hündin «Cuba», die um die ganze Welt reist und auf Tiere trifft, die an einer Seltenen Krankheit leiden», erklärt der Gründer der Stiftung. In einer spielerischen und trotzdem sehr deutlichen Bildsprache soll das Buch die gesunden Jungen und Mädchen aufklären und den betroffenen Kindern Mut machen. «Gleichzeitig ist es eine Massnahme, mit der wir die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren wollen. Eine andere ist die BLACK NOSE-Kampagne», erzählt Grossmann. Zusammen mit den betroffenen Familien organisiert er Konzerte, Spendensammelaktionen wie Golfturniere und Charity-Events, an denen Prominente sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teilnehmen.

Ein möglichst normaler Alltag und die Integration in die Gesellschaft sind förderlich für die Heilung und die mentale Gesundheit der betroffenen Kinder und Eltern. Orphanhealthcare unterstützt die Familien dabei mit Entlastungstagen, die Kindern einzigartige Erlebnisse an speziellen Orten bieten und vernetzt die Betroffenen untereinander. «Die Kinder wissen, dass sie anders sind als die anderen. Dass sie nicht all die Dinge tun können, die «normale Kinder» tun. Gerade deshalb sind sie sehr wohl in der Lage, ihr Schicksal anzunehmen und damit umzugehen», versichert Frank Grossmann. «Sie gehen mit dem Leben anders um als die Erwachsenen. Und kosten bewusst jeden Moment aus. Diese Augenblicke sollen sie geniessen können. Gemeinsam mit ihren Familien. Mit leuchtenden Augen und einem Lachen im Gesicht».

Wir bieten Perspektiven

Swiss Prime Site unterstützt die Schweizer Stiftung Orphanhealthcare im Rahmen eines Sponsorings. In unserer Liegenschaft auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich, stellen wir Orphanhealthcare die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und für das Beratungszentrum «Point of Care for Rare» zur Verfügung. Dort erhalten die betroffenen Kinder und ihre Familien Direkthilfe in Form von Beratung, Coachings, Entlastungsangeboten und Inklusionsförderung.


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