Geschichten, die uns bewegen

Alto Pont-Rouge – Neuer Arbeits- und Lebensraum in Genf

Unmittelbar am Bahnhof Lancy-Pont-Rouge, auf der Land­parzelle Esplanade 4, entstand während der letzten drei Jahre eine Dienst­leistungs­immo­bilie mit 28 000 Quadrat­meter, verteilt auf 15 Ober­geschossen: Alto Pont-Rouge. Es ist der nächste grosse Meilen­stein für das bedeutende Genfer Ent­wicklungs­gebiet Praille-Acacias-Vernets (PAV), wo auf einer Fläche von 230 Hektaren ein neuer Stadtteil entsteht.

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Biodiversität als Teil eines modernen Immobilien­portfolios

Die Entwicklung und Umsetzung einer erfolgsversprechenden Nachhaltigkeitsstrategie steht und fällt mit der Identifikation der für das jeweilige Unternehmen wesentlichen Themen. Für Swiss Prime Site sind dies die Reduktion des CO₂-Ausstosses sowie geschlossene Kreisläufe im Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung und wird auf politischer und wirtschaftlicher Ebene immer stärker gewichtet. Als führende schweizerische Immobiliengesellschaft haben wir das Ziel, die Biodiversität innerhalb unseres Liegenschaftsportfolios zu fördern. Unser Beitrag dazu ist im Kontext einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie zu verstehen und geht weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Swiss Prime Site

Existenzielle Bedeutung für uns alle
Unter Biodiversität wird die Vielfalt verschiedener Ökosysteme, eine möglichst hohe Anzahl unterschiedlicher Arten sowie eine ausgeprägte genetische Fülle verstanden. Sie ist nicht nur ein Grundbedürfnis von Menschen, Tieren und Natur, sie ist gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) für unser aller Überleben von existenzieller Bedeutung. Erst der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt, führt uns die Konsequenzen schrittweise vor Augen.  
 

Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) erlitt die Biodiversität in den vergangenen 200 Jahren starke Einbussen und ist akut bedroht. Für die Schweiz sieht das BAFU insbesondere den Verlust und die intensive Nutzung von Böden, die Zerschneidung und Fragmentierung der Lebensräume durch Infrastruktur und Siedlungen sowie die übermässige Stickstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge als Hauptgründe für den Verlust der biologischen Vielfalt. Auf politischer Ebene wird neuerdings einiges dafür getan, diesem Umstand mehr Rechnung zu tragen und die Artenvielfalt in den verschiedenen Ökosystemen gezielt zu fördern. Denn, die Bundes-verfassung schreibt vor, dass sich die Schweiz für eine dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen muss und die Natur nicht stärker beanspruchen darf, als dass sie sich wieder erneuern kann. 2020 wurde dazu eine nationale Volksinitiative ins Leben gerufen. 2023 wird das Parlament dazu einen indirekten Gegenvorschlag diskutieren und den Bundesrat auffordern, Massnahmen zu ergreifen, um die Vielfalt und Umwelt stärker zu schützen. Die Sensibilisierung der Schweizer Gesellschaft nimmt also Fahrt auf. Auch international zählt Biodiversität gemäss EcoFact zu den Top 5 Themen auf dem globalen Regulierungsradar. Die diesbezüglich lancierten Initiativen nehmen deutlich zu.

Förderung der Biodiversität
Für die Schweizer Wirtschaft besteht in Bezug auf Biodiversität und Massnahmen gegen den Klimawandel noch viel Handlungsbedarf. Das Management von Swiss Prime Site ist sich der Verantwortung, welche die Immobilien- und Baubranche diesbezüglich trägt, bewusst. Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site umfasst rund 170 Liegenschaften in den bevölkerungs-reichsten Zentren der Schweiz. Unser Anspruch ist es, die Qualität des Portfolios und der darin enthaltenen Areale und Immobilien kontinuierlich zu steigern. Dazu zählt die Fokussierung auf Standorte mit einer hohen Lagequalität und Immobilien mit ausgezeichneter Bausubstanz, eine hohe Kundenorientierung und laufende Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance der Gebäude und des Betriebs. In der Vergangenheit wurden insbesondere viele Umgebungsflächen oft wahllos überbebaut oder versiegelt. Zwar ging dies stets mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen einher, hat jedoch trotzdem dazu geführt, dass Biodiversität in den Städten und Agglomerationen stark abgenommen hat. Die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich nun langsam, unter anderem mit den erwähnten parlamentarischen Vorstössen. Swiss Prime Site beabsichtigt, die Biodiversität in ihrem Gebäudepark schneller und effektiver zu verbessern. 

Die systematische Nachhaltigkeitszertifizierung des Immobilien-portfolios schafft die dafür notwendige Transparenz hinsichtlich verschiedener Potentiale. Dazu gehört mitunter die zusätzliche Gewinnung von Grünflächen und Erhöhung der ökologischen Diversität auf sämtlichen Umgebungsanlagen.

Die diesbezüglichen Signale und Anforderungen seitens der MieterInnen und KundInnen gehen in dieselbe Richtung. Sie erwarten nichts weniger als die Einhaltung stetig höherer Nachhaltigkeits-standards in den Gebäuden, in welchen sie ihre Büros oder Gewerbeflächen mieten und nutzen. Dementsprechend ergibt sich eine einfache Logik punkto Nachfrage und Zahlungsbereitschaft: Je wertiger der Ausbaustandard, nachhaltiger die Energieversorgung, grösser der Wohlfühlfaktor und höher das Zertifizierungslevel eines Gebäudes, umso besser ist die langfristige Vermietbarkeit der Flächen. 

Die verbesserte Biodiversität rund um die Gebäude ist dabei ein weiteres und nicht zu unterschätzendes Kriterium zur erfolgreichen Vermietung. Diesem Umstand tragen wir auch, neben anderen wichtigen Themen wie z.B. der Kreislaufwirtschaft, in unseren Entwicklungsprojekten oder Umbauvorhaben Rechnung. So verfügt beispielsweise das Gebäudeensemble Opus in Zug über eine grosse Wasserfläche mit üppiger Bepflanzung, wodurch einerseits die Hitzeminderung bezweckt und andererseits Lebensraum für heimische Flora und Fauna geschaffen wird. Ein weiteres konkretes Beispiel ist der Stücki Park in Basel. Nachdem das Dach im Zuge der Gesamtsanierung extensiv begrünt wurde, fand sogar die beinahe ausgestorbene blauflügelige Ödlandschrecke mitten in der Stadt Basel wieder einen Lebensraum.
 
Ein noch grösserer Hebel besteht bei den bedeutenden künftigen Entwicklungsprojekten von Swiss Prime Site wie beispielsweise auf dem Maag Areal in Zürich. Dort sind, nebst der Dachbegrünung auf dem Neubau, auch offenporige Umgebungsflächen und eine zusätzliche Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen geplant. Dies soll in Summe einen massgeblichen Beitrag im Sinne der Hitzeminderung und Erhöhung der Artenvielfalt leisten. Unser Anspruch ist es, die Biodiversität mit jedem Projekt individuell und als Teil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts umzusetzen.

Für Swiss Prime Site ist Nachhaltigkeit ein Teil des Wertschöpfungsmodells und seit geraumer Zeit integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug legt hier seinen Fokus auf die Reduktion des CO₂-Ausstosses und auf geschlossene Kreisläufe beim Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung. Der Beitrag von Swiss Prime Site geht dabei weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Nachhaltigkeit bei Swiss Prime Site

Die Ressourcen im Blick – Nachhaltiges Investieren in Zirkuläre Gebäude

Immobilien sind langfristige Investitionen, die über Jahrzehnte hinweg bestehen bleiben und dadurch einen sehr hohen Einfluss auf unsere Umwelt haben. Vor diesem Hintergrund verfolgt Swiss Prime Site eine Nachhaltigkeitsstrategie, entlang der wichtigsten Themen in Bezug auf Ökologie, Soziales und Governance (ESG).

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Biodiversität als Teil eines modernen Immobilien­portfolios

Die Entwicklung und Umsetzung einer erfolgsversprechenden Nachhaltigkeitsstrategie steht und fällt mit der Identifikation der für das jeweilige Unternehmen wesentlichen Themen. Für Swiss Prime Site sind dies die Reduktion des CO₂-Ausstosses sowie geschlossene Kreisläufe im Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung und wird auf politischer und wirtschaftlicher Ebene immer stärker gewichtet. Als führende schweizerische Immobiliengesellschaft haben wir das Ziel, die Biodiversität innerhalb unseres Liegenschaftsportfolios zu fördern. Unser Beitrag dazu ist im Kontext einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie zu verstehen und geht weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Swiss Prime Site

Existenzielle Bedeutung für uns alle
Unter Biodiversität wird die Vielfalt verschiedener Ökosysteme, eine möglichst hohe Anzahl unterschiedlicher Arten sowie eine ausgeprägte genetische Fülle verstanden. Sie ist nicht nur ein Grundbedürfnis von Menschen, Tieren und Natur, sie ist gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) für unser aller Überleben von existenzieller Bedeutung. Erst der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt, führt uns die Konsequenzen schrittweise vor Augen.  
 

Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) erlitt die Biodiversität in den vergangenen 200 Jahren starke Einbussen und ist akut bedroht. Für die Schweiz sieht das BAFU insbesondere den Verlust und die intensive Nutzung von Böden, die Zerschneidung und Fragmentierung der Lebensräume durch Infrastruktur und Siedlungen sowie die übermässige Stickstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge als Hauptgründe für den Verlust der biologischen Vielfalt. Auf politischer Ebene wird neuerdings einiges dafür getan, diesem Umstand mehr Rechnung zu tragen und die Artenvielfalt in den verschiedenen Ökosystemen gezielt zu fördern. Denn, die Bundes-verfassung schreibt vor, dass sich die Schweiz für eine dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen muss und die Natur nicht stärker beanspruchen darf, als dass sie sich wieder erneuern kann. 2020 wurde dazu eine nationale Volksinitiative ins Leben gerufen. 2023 wird das Parlament dazu einen indirekten Gegenvorschlag diskutieren und den Bundesrat auffordern, Massnahmen zu ergreifen, um die Vielfalt und Umwelt stärker zu schützen. Die Sensibilisierung der Schweizer Gesellschaft nimmt also Fahrt auf. Auch international zählt Biodiversität gemäss EcoFact zu den Top 5 Themen auf dem globalen Regulierungsradar. Die diesbezüglich lancierten Initiativen nehmen deutlich zu.

Förderung der Biodiversität
Für die Schweizer Wirtschaft besteht in Bezug auf Biodiversität und Massnahmen gegen den Klimawandel noch viel Handlungsbedarf. Das Management von Swiss Prime Site ist sich der Verantwortung, welche die Immobilien- und Baubranche diesbezüglich trägt, bewusst. Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site umfasst rund 170 Liegenschaften in den bevölkerungs-reichsten Zentren der Schweiz. Unser Anspruch ist es, die Qualität des Portfolios und der darin enthaltenen Areale und Immobilien kontinuierlich zu steigern. Dazu zählt die Fokussierung auf Standorte mit einer hohen Lagequalität und Immobilien mit ausgezeichneter Bausubstanz, eine hohe Kundenorientierung und laufende Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance der Gebäude und des Betriebs. In der Vergangenheit wurden insbesondere viele Umgebungsflächen oft wahllos überbebaut oder versiegelt. Zwar ging dies stets mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen einher, hat jedoch trotzdem dazu geführt, dass Biodiversität in den Städten und Agglomerationen stark abgenommen hat. Die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich nun langsam, unter anderem mit den erwähnten parlamentarischen Vorstössen. Swiss Prime Site beabsichtigt, die Biodiversität in ihrem Gebäudepark schneller und effektiver zu verbessern. 

Die systematische Nachhaltigkeitszertifizierung des Immobilien-portfolios schafft die dafür notwendige Transparenz hinsichtlich verschiedener Potentiale. Dazu gehört mitunter die zusätzliche Gewinnung von Grünflächen und Erhöhung der ökologischen Diversität auf sämtlichen Umgebungsanlagen.

Die diesbezüglichen Signale und Anforderungen seitens der MieterInnen und KundInnen gehen in dieselbe Richtung. Sie erwarten nichts weniger als die Einhaltung stetig höherer Nachhaltigkeits-standards in den Gebäuden, in welchen sie ihre Büros oder Gewerbeflächen mieten und nutzen. Dementsprechend ergibt sich eine einfache Logik punkto Nachfrage und Zahlungsbereitschaft: Je wertiger der Ausbaustandard, nachhaltiger die Energieversorgung, grösser der Wohlfühlfaktor und höher das Zertifizierungslevel eines Gebäudes, umso besser ist die langfristige Vermietbarkeit der Flächen. 

Die verbesserte Biodiversität rund um die Gebäude ist dabei ein weiteres und nicht zu unterschätzendes Kriterium zur erfolgreichen Vermietung. Diesem Umstand tragen wir auch, neben anderen wichtigen Themen wie z.B. der Kreislaufwirtschaft, in unseren Entwicklungsprojekten oder Umbauvorhaben Rechnung. So verfügt beispielsweise das Gebäudeensemble Opus in Zug über eine grosse Wasserfläche mit üppiger Bepflanzung, wodurch einerseits die Hitzeminderung bezweckt und andererseits Lebensraum für heimische Flora und Fauna geschaffen wird. Ein weiteres konkretes Beispiel ist der Stücki Park in Basel. Nachdem das Dach im Zuge der Gesamtsanierung extensiv begrünt wurde, fand sogar die beinahe ausgestorbene blauflügelige Ödlandschrecke mitten in der Stadt Basel wieder einen Lebensraum.
 
Ein noch grösserer Hebel besteht bei den bedeutenden künftigen Entwicklungsprojekten von Swiss Prime Site wie beispielsweise auf dem Maag Areal in Zürich. Dort sind, nebst der Dachbegrünung auf dem Neubau, auch offenporige Umgebungsflächen und eine zusätzliche Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen geplant. Dies soll in Summe einen massgeblichen Beitrag im Sinne der Hitzeminderung und Erhöhung der Artenvielfalt leisten. Unser Anspruch ist es, die Biodiversität mit jedem Projekt individuell und als Teil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts umzusetzen.

Für Swiss Prime Site ist Nachhaltigkeit ein Teil des Wertschöpfungsmodells und seit geraumer Zeit integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug legt hier seinen Fokus auf die Reduktion des CO₂-Ausstosses und auf geschlossene Kreisläufe beim Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung. Der Beitrag von Swiss Prime Site geht dabei weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Nachhaltigkeit bei Swiss Prime Site

Sacheinlagen – die optimale Lösung für Immobilieneigentümer

Direkte Immobilien­anlagen stellen hohe Anforderungen an den Immo­bilien­­eigen­tümer. Detaillierte Kenn­tnisse der regionalen Märkte und immo­bilien­spezifisches Know-how, wie das der Swiss Prime Site Solutions, sind unerläs­slich. Denn ein Bestands­port­folio birgt künftig grosse Heraus­­­for­de­rungen bei Themen wie Nach­haltigkeit, Leer­stands­optimierung, Sanierungs­stau, Poten­zial­aus­schöpfung, regulatorische und politische Heraus­­forderungen. Auch Skalen­effekte spielen dabei eine gewichtige Rolle.

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Direkte Immo­bilien­anlagen stellen hohe Anforde­rungen an den Immo­bilien­­eigen­tümer. Detaillierte Kennt­nisse der regionalen Märkte und immo­bilien­spezifisches Know-how, wie das der Swiss Prime Site Solutions, sind unerlässlich. Denn ein Bestands­portfolio birgt künftig grosse Heraus­­­for­derungen bei Themen wie Nach­haltigkeit, Leer­stands­­optimierung, Sanierungs­stau, Potenzial­aus­schöpfung, regulatorische und politische Heraus­­forderungen. Auch Skalen­effekte spielen dabei eine gewichtige Rolle.

Als Sacheinlage wird die Einbringung von Liegen­schaften in ein Anlage­gefäss definiert. Im Gegenzug erhält die Eigen­tümer­schaft Anteile am Anlage­vehikel (Anlage­stiftung und / oder Anlagefonds). Mit der teilweise steuer­optimierten Sach­einlage wählt der Immo­bilien­eigen­tümer den Übertrag seines direkt gehaltenen Immo­bilien­port­folios zu indirekten Immo­bilien­anlagen. Durch eine Sach­einlage gewinnen kleine und mittlere Pensions­kassen sowie institutionelle Investoren Zugang zu grösseren Immo­bilien­­anlage­volumen, welche professionell und effizient betreut werden.

«Neben den Stärken des bestehenden Portfolios der Anlagegruppe war die professionelle Abwicklung des Geschäfts ausschlaggebend für die Entscheidung,
die Transaktion mit der Swiss Prime Anlagestiftung durchzuführen.»

Antonio Sacco
Geschäftsführer Personalvorsorgestiftung Ringier Gruppe

Für die Optimierung des Rendite-Risiko-­Profils eines Immo­bilien­port­folios ist die ­Diversifikation von zentraler Bedeutung. Da direkte Immo­bilien­anlagen der Pensions­kassen historisch regional gewachsen sind, wird als direkte Folge von Sach­einlagen-Trans­­aktionen eine bessere geogra­fische sowie nutzungs­spezifische Diversi­fikation erreicht. Weiter sind auch die Nach­haltigs­keits­themen von zentraler Bedeutung.

Die Durchführung einer Sacheinlage ist ein mehrstufiger Prozess, der in der Regel fünf zentrale Meilen­steine umfasst. Zunächst ist die Bereitschaft der Eigen­tümer­schaft er­forderlich, Liegen­schaften zu veräussern. Anschliessend erfolgt die Prüfung durch die Fonds­leitung oder Anlage­stiftung, um fest­­zustellen, ob die Liegenschaft für die Übernahme geeignet ist, während die Depot­bank gleichzeitig die Zulassung der Anleger überprüft. Der dritte Schritt beinhaltet eine vertiefte Objekt­prüfung, bei der der Kaufpreis von einem Schätzungs­experten bewertet wird, und es erfolgt die Abgabe einer Kauf­preis­­indikation. Die vierte Etappe umfasst die Zahlung des Kauf­preises, die nach Absprache in Form von Anteils­scheinen und gegebenen­falls Bargeld erfolgt. Schliesslich wird im fünften Schritt der bisherige Liegen­schafts­eigentümer zum neuen Anleger mit Anteils­scheinen.

Wir von Swiss Prime Site Solutions konnten unseren Sacheinlagen-Expertise in den vergangenen Jahren bereits mehrfach unter Beweis stellen. So haben wir erfolgreich fünf ent­spre­chende Trans­aktionen im Umfang von rund CHF 400 Mio. durchgeführt. Beispiels­weise durften wir für die Swiss Prime Anlage­­stiftung im Rahmen einer Sach­einlage der Personal­vorsorge­stiftung der Ringier Gruppe 33 Liegenschaften übernehmen. «Neben den Stärken des bestehenden Portfolios der ­Anlage­gruppe war die professionelle Abwicklung des Geschäfts ausschlag­gebend für die Entscheidung, die Transaktion mit der Swiss Prime Anlagestiftung durch­zuführen», so ­Antonio Sacco, Geschäfts­führer der Personal­vorsorge­stiftung der Ringier Gruppe.

Wir unterstützen unsere Kunden während des gesamten Sach­einlage­prozesses mit unserer umfassenden Erfahrung und stellen ihnen unser schweiz­weites Experten­netzwerk zur Verfügung. Der Prozess zur Abwicklung von Sach­einlagen ist «State of the Art» und hat darum Vorbild­charakter.

Vorteile von Sacheinlagen

Performance-Steigerung

­Effizienter Kapitaleinsatz, Potenzial von Neu­bewertungs­gewinnen, Steuer­­privileg für Investoren, ­Asset-Optimierung

Risikoreduktion

Grosser Diversi­fikations­effekt, stabiler Cashflow, höchste Trans­parenz

Optimierung der Ressourcen

­Abtretung operativer Liegen­schafts­betreuung, Effizienz­gewinne, Frei­setzung von Ressourcen / Nach­folge­regelung, Expertise von Swiss Prime Site Solutions

Erhöhte Flexibilität

Zeitpunkt der Sach­einlage unab­hängig von Emissions­fenstern, Erhöhung der Fungibilität (Handel­barkeit der Anteils­scheine möglich), gesteigerte Entscheidungs­freiheit

Der grüne Mietvertrag

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind für Swiss Prime Site zentrale Werte. Bis 2040 will das Unternehmen Klimaneutralität im eigenen Portfolio erreichen. In diesem Zusammenhang spielen «Green Leases» eine Schlüsselrolle. Doch was genau verbirgt sich dahinter?

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Biodiversität als Teil eines modernen Immobilien­portfolios

Die Entwicklung und Umsetzung einer erfolgsversprechenden Nachhaltigkeitsstrategie steht und fällt mit der Identifikation der für das jeweilige Unternehmen wesentlichen Themen. Für Swiss Prime Site sind dies die Reduktion des CO₂-Ausstosses sowie geschlossene Kreisläufe im Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung und wird auf politischer und wirtschaftlicher Ebene immer stärker gewichtet. Als führende schweizerische Immobiliengesellschaft haben wir das Ziel, die Biodiversität innerhalb unseres Liegenschaftsportfolios zu fördern. Unser Beitrag dazu ist im Kontext einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie zu verstehen und geht weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Swiss Prime Site

Existenzielle Bedeutung für uns alle
Unter Biodiversität wird die Vielfalt verschiedener Ökosysteme, eine möglichst hohe Anzahl unterschiedlicher Arten sowie eine ausgeprägte genetische Fülle verstanden. Sie ist nicht nur ein Grundbedürfnis von Menschen, Tieren und Natur, sie ist gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) für unser aller Überleben von existenzieller Bedeutung. Erst der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt, führt uns die Konsequenzen schrittweise vor Augen.  
 

Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) erlitt die Biodiversität in den vergangenen 200 Jahren starke Einbussen und ist akut bedroht. Für die Schweiz sieht das BAFU insbesondere den Verlust und die intensive Nutzung von Böden, die Zerschneidung und Fragmentierung der Lebensräume durch Infrastruktur und Siedlungen sowie die übermässige Stickstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge als Hauptgründe für den Verlust der biologischen Vielfalt. Auf politischer Ebene wird neuerdings einiges dafür getan, diesem Umstand mehr Rechnung zu tragen und die Artenvielfalt in den verschiedenen Ökosystemen gezielt zu fördern. Denn, die Bundes-verfassung schreibt vor, dass sich die Schweiz für eine dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen muss und die Natur nicht stärker beanspruchen darf, als dass sie sich wieder erneuern kann. 2020 wurde dazu eine nationale Volksinitiative ins Leben gerufen. 2023 wird das Parlament dazu einen indirekten Gegenvorschlag diskutieren und den Bundesrat auffordern, Massnahmen zu ergreifen, um die Vielfalt und Umwelt stärker zu schützen. Die Sensibilisierung der Schweizer Gesellschaft nimmt also Fahrt auf. Auch international zählt Biodiversität gemäss EcoFact zu den Top 5 Themen auf dem globalen Regulierungsradar. Die diesbezüglich lancierten Initiativen nehmen deutlich zu.

Förderung der Biodiversität
Für die Schweizer Wirtschaft besteht in Bezug auf Biodiversität und Massnahmen gegen den Klimawandel noch viel Handlungsbedarf. Das Management von Swiss Prime Site ist sich der Verantwortung, welche die Immobilien- und Baubranche diesbezüglich trägt, bewusst. Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site umfasst rund 170 Liegenschaften in den bevölkerungs-reichsten Zentren der Schweiz. Unser Anspruch ist es, die Qualität des Portfolios und der darin enthaltenen Areale und Immobilien kontinuierlich zu steigern. Dazu zählt die Fokussierung auf Standorte mit einer hohen Lagequalität und Immobilien mit ausgezeichneter Bausubstanz, eine hohe Kundenorientierung und laufende Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance der Gebäude und des Betriebs. In der Vergangenheit wurden insbesondere viele Umgebungsflächen oft wahllos überbebaut oder versiegelt. Zwar ging dies stets mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen einher, hat jedoch trotzdem dazu geführt, dass Biodiversität in den Städten und Agglomerationen stark abgenommen hat. Die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich nun langsam, unter anderem mit den erwähnten parlamentarischen Vorstössen. Swiss Prime Site beabsichtigt, die Biodiversität in ihrem Gebäudepark schneller und effektiver zu verbessern. 

Die systematische Nachhaltigkeitszertifizierung des Immobilien-portfolios schafft die dafür notwendige Transparenz hinsichtlich verschiedener Potentiale. Dazu gehört mitunter die zusätzliche Gewinnung von Grünflächen und Erhöhung der ökologischen Diversität auf sämtlichen Umgebungsanlagen.

Die diesbezüglichen Signale und Anforderungen seitens der MieterInnen und KundInnen gehen in dieselbe Richtung. Sie erwarten nichts weniger als die Einhaltung stetig höherer Nachhaltigkeits-standards in den Gebäuden, in welchen sie ihre Büros oder Gewerbeflächen mieten und nutzen. Dementsprechend ergibt sich eine einfache Logik punkto Nachfrage und Zahlungsbereitschaft: Je wertiger der Ausbaustandard, nachhaltiger die Energieversorgung, grösser der Wohlfühlfaktor und höher das Zertifizierungslevel eines Gebäudes, umso besser ist die langfristige Vermietbarkeit der Flächen. 

Die verbesserte Biodiversität rund um die Gebäude ist dabei ein weiteres und nicht zu unterschätzendes Kriterium zur erfolgreichen Vermietung. Diesem Umstand tragen wir auch, neben anderen wichtigen Themen wie z.B. der Kreislaufwirtschaft, in unseren Entwicklungsprojekten oder Umbauvorhaben Rechnung. So verfügt beispielsweise das Gebäudeensemble Opus in Zug über eine grosse Wasserfläche mit üppiger Bepflanzung, wodurch einerseits die Hitzeminderung bezweckt und andererseits Lebensraum für heimische Flora und Fauna geschaffen wird. Ein weiteres konkretes Beispiel ist der Stücki Park in Basel. Nachdem das Dach im Zuge der Gesamtsanierung extensiv begrünt wurde, fand sogar die beinahe ausgestorbene blauflügelige Ödlandschrecke mitten in der Stadt Basel wieder einen Lebensraum.
 
Ein noch grösserer Hebel besteht bei den bedeutenden künftigen Entwicklungsprojekten von Swiss Prime Site wie beispielsweise auf dem Maag Areal in Zürich. Dort sind, nebst der Dachbegrünung auf dem Neubau, auch offenporige Umgebungsflächen und eine zusätzliche Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen geplant. Dies soll in Summe einen massgeblichen Beitrag im Sinne der Hitzeminderung und Erhöhung der Artenvielfalt leisten. Unser Anspruch ist es, die Biodiversität mit jedem Projekt individuell und als Teil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts umzusetzen.

Für Swiss Prime Site ist Nachhaltigkeit ein Teil des Wertschöpfungsmodells und seit geraumer Zeit integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug legt hier seinen Fokus auf die Reduktion des CO₂-Ausstosses und auf geschlossene Kreisläufe beim Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung. Der Beitrag von Swiss Prime Site geht dabei weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Nachhaltigkeit bei Swiss Prime Site

Meta Prime Tower

Prime Tower goes Metaverse! Mit seinen 126 Metern Höhe und 36 Stockwerken ist er eines der höchsten Bürogebäude der Schweiz. Nun begibt sich der Prime Tower in neue Sphären und ist seit 2023 auch im Metaverse zu finden. Darin wird die gesamte Wertschöpfungskette von Swiss Prime Site digital abgedeckt – von der Aqkuisition über die Projektierung und den Bau bis hin zur Vermarktung und Vermietung.

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Biodiversität als Teil eines modernen Immobilien­portfolios

Die Entwicklung und Umsetzung einer erfolgsversprechenden Nachhaltigkeitsstrategie steht und fällt mit der Identifikation der für das jeweilige Unternehmen wesentlichen Themen. Für Swiss Prime Site sind dies die Reduktion des CO₂-Ausstosses sowie geschlossene Kreisläufe im Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung und wird auf politischer und wirtschaftlicher Ebene immer stärker gewichtet. Als führende schweizerische Immobiliengesellschaft haben wir das Ziel, die Biodiversität innerhalb unseres Liegenschaftsportfolios zu fördern. Unser Beitrag dazu ist im Kontext einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie zu verstehen und geht weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Swiss Prime Site

Existenzielle Bedeutung für uns alle
Unter Biodiversität wird die Vielfalt verschiedener Ökosysteme, eine möglichst hohe Anzahl unterschiedlicher Arten sowie eine ausgeprägte genetische Fülle verstanden. Sie ist nicht nur ein Grundbedürfnis von Menschen, Tieren und Natur, sie ist gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) für unser aller Überleben von existenzieller Bedeutung. Erst der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt, führt uns die Konsequenzen schrittweise vor Augen.  
 

Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) erlitt die Biodiversität in den vergangenen 200 Jahren starke Einbussen und ist akut bedroht. Für die Schweiz sieht das BAFU insbesondere den Verlust und die intensive Nutzung von Böden, die Zerschneidung und Fragmentierung der Lebensräume durch Infrastruktur und Siedlungen sowie die übermässige Stickstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge als Hauptgründe für den Verlust der biologischen Vielfalt. Auf politischer Ebene wird neuerdings einiges dafür getan, diesem Umstand mehr Rechnung zu tragen und die Artenvielfalt in den verschiedenen Ökosystemen gezielt zu fördern. Denn, die Bundes-verfassung schreibt vor, dass sich die Schweiz für eine dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen muss und die Natur nicht stärker beanspruchen darf, als dass sie sich wieder erneuern kann. 2020 wurde dazu eine nationale Volksinitiative ins Leben gerufen. 2023 wird das Parlament dazu einen indirekten Gegenvorschlag diskutieren und den Bundesrat auffordern, Massnahmen zu ergreifen, um die Vielfalt und Umwelt stärker zu schützen. Die Sensibilisierung der Schweizer Gesellschaft nimmt also Fahrt auf. Auch international zählt Biodiversität gemäss EcoFact zu den Top 5 Themen auf dem globalen Regulierungsradar. Die diesbezüglich lancierten Initiativen nehmen deutlich zu.

Förderung der Biodiversität
Für die Schweizer Wirtschaft besteht in Bezug auf Biodiversität und Massnahmen gegen den Klimawandel noch viel Handlungsbedarf. Das Management von Swiss Prime Site ist sich der Verantwortung, welche die Immobilien- und Baubranche diesbezüglich trägt, bewusst. Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site umfasst rund 170 Liegenschaften in den bevölkerungs-reichsten Zentren der Schweiz. Unser Anspruch ist es, die Qualität des Portfolios und der darin enthaltenen Areale und Immobilien kontinuierlich zu steigern. Dazu zählt die Fokussierung auf Standorte mit einer hohen Lagequalität und Immobilien mit ausgezeichneter Bausubstanz, eine hohe Kundenorientierung und laufende Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance der Gebäude und des Betriebs. In der Vergangenheit wurden insbesondere viele Umgebungsflächen oft wahllos überbebaut oder versiegelt. Zwar ging dies stets mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen einher, hat jedoch trotzdem dazu geführt, dass Biodiversität in den Städten und Agglomerationen stark abgenommen hat. Die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich nun langsam, unter anderem mit den erwähnten parlamentarischen Vorstössen. Swiss Prime Site beabsichtigt, die Biodiversität in ihrem Gebäudepark schneller und effektiver zu verbessern. 

Die systematische Nachhaltigkeitszertifizierung des Immobilien-portfolios schafft die dafür notwendige Transparenz hinsichtlich verschiedener Potentiale. Dazu gehört mitunter die zusätzliche Gewinnung von Grünflächen und Erhöhung der ökologischen Diversität auf sämtlichen Umgebungsanlagen.

Die diesbezüglichen Signale und Anforderungen seitens der MieterInnen und KundInnen gehen in dieselbe Richtung. Sie erwarten nichts weniger als die Einhaltung stetig höherer Nachhaltigkeits-standards in den Gebäuden, in welchen sie ihre Büros oder Gewerbeflächen mieten und nutzen. Dementsprechend ergibt sich eine einfache Logik punkto Nachfrage und Zahlungsbereitschaft: Je wertiger der Ausbaustandard, nachhaltiger die Energieversorgung, grösser der Wohlfühlfaktor und höher das Zertifizierungslevel eines Gebäudes, umso besser ist die langfristige Vermietbarkeit der Flächen. 

Die verbesserte Biodiversität rund um die Gebäude ist dabei ein weiteres und nicht zu unterschätzendes Kriterium zur erfolgreichen Vermietung. Diesem Umstand tragen wir auch, neben anderen wichtigen Themen wie z.B. der Kreislaufwirtschaft, in unseren Entwicklungsprojekten oder Umbauvorhaben Rechnung. So verfügt beispielsweise das Gebäudeensemble Opus in Zug über eine grosse Wasserfläche mit üppiger Bepflanzung, wodurch einerseits die Hitzeminderung bezweckt und andererseits Lebensraum für heimische Flora und Fauna geschaffen wird. Ein weiteres konkretes Beispiel ist der Stücki Park in Basel. Nachdem das Dach im Zuge der Gesamtsanierung extensiv begrünt wurde, fand sogar die beinahe ausgestorbene blauflügelige Ödlandschrecke mitten in der Stadt Basel wieder einen Lebensraum.
 
Ein noch grösserer Hebel besteht bei den bedeutenden künftigen Entwicklungsprojekten von Swiss Prime Site wie beispielsweise auf dem Maag Areal in Zürich. Dort sind, nebst der Dachbegrünung auf dem Neubau, auch offenporige Umgebungsflächen und eine zusätzliche Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen geplant. Dies soll in Summe einen massgeblichen Beitrag im Sinne der Hitzeminderung und Erhöhung der Artenvielfalt leisten. Unser Anspruch ist es, die Biodiversität mit jedem Projekt individuell und als Teil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts umzusetzen.

Für Swiss Prime Site ist Nachhaltigkeit ein Teil des Wertschöpfungsmodells und seit geraumer Zeit integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug legt hier seinen Fokus auf die Reduktion des CO₂-Ausstosses und auf geschlossene Kreisläufe beim Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung. Der Beitrag von Swiss Prime Site geht dabei weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Nachhaltigkeit bei Swiss Prime Site

Unsere Engagements

Im Rahmen der Geschäfts­tätigkeit trägt Swiss Prime Site in vielfacher Hinsicht zur wirtschaft­lichen und gesell­schaftlichen Entwicklung bei. Wir engagieren uns für die Ausbildung junger Menschen, unsere Mitarbei­tenden und wir unterstützen im Rahmen von verschiedenen Sponsorings soziale und kulturelle Organisa­tionen und Projekte.

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Biodiversität als Teil eines modernen Immobilien­portfolios

Die Entwicklung und Umsetzung einer erfolgsversprechenden Nachhaltigkeitsstrategie steht und fällt mit der Identifikation der für das jeweilige Unternehmen wesentlichen Themen. Für Swiss Prime Site sind dies die Reduktion des CO₂-Ausstosses sowie geschlossene Kreisläufe im Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung und wird auf politischer und wirtschaftlicher Ebene immer stärker gewichtet. Als führende schweizerische Immobiliengesellschaft haben wir das Ziel, die Biodiversität innerhalb unseres Liegenschaftsportfolios zu fördern. Unser Beitrag dazu ist im Kontext einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie zu verstehen und geht weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Swiss Prime Site

Existenzielle Bedeutung für uns alle
Unter Biodiversität wird die Vielfalt verschiedener Ökosysteme, eine möglichst hohe Anzahl unterschiedlicher Arten sowie eine ausgeprägte genetische Fülle verstanden. Sie ist nicht nur ein Grundbedürfnis von Menschen, Tieren und Natur, sie ist gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) für unser aller Überleben von existenzieller Bedeutung. Erst der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt, führt uns die Konsequenzen schrittweise vor Augen.  
 

Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) erlitt die Biodiversität in den vergangenen 200 Jahren starke Einbussen und ist akut bedroht. Für die Schweiz sieht das BAFU insbesondere den Verlust und die intensive Nutzung von Böden, die Zerschneidung und Fragmentierung der Lebensräume durch Infrastruktur und Siedlungen sowie die übermässige Stickstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge als Hauptgründe für den Verlust der biologischen Vielfalt. Auf politischer Ebene wird neuerdings einiges dafür getan, diesem Umstand mehr Rechnung zu tragen und die Artenvielfalt in den verschiedenen Ökosystemen gezielt zu fördern. Denn, die Bundes-verfassung schreibt vor, dass sich die Schweiz für eine dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen muss und die Natur nicht stärker beanspruchen darf, als dass sie sich wieder erneuern kann. 2020 wurde dazu eine nationale Volksinitiative ins Leben gerufen. 2023 wird das Parlament dazu einen indirekten Gegenvorschlag diskutieren und den Bundesrat auffordern, Massnahmen zu ergreifen, um die Vielfalt und Umwelt stärker zu schützen. Die Sensibilisierung der Schweizer Gesellschaft nimmt also Fahrt auf. Auch international zählt Biodiversität gemäss EcoFact zu den Top 5 Themen auf dem globalen Regulierungsradar. Die diesbezüglich lancierten Initiativen nehmen deutlich zu.

Förderung der Biodiversität
Für die Schweizer Wirtschaft besteht in Bezug auf Biodiversität und Massnahmen gegen den Klimawandel noch viel Handlungsbedarf. Das Management von Swiss Prime Site ist sich der Verantwortung, welche die Immobilien- und Baubranche diesbezüglich trägt, bewusst. Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site umfasst rund 170 Liegenschaften in den bevölkerungs-reichsten Zentren der Schweiz. Unser Anspruch ist es, die Qualität des Portfolios und der darin enthaltenen Areale und Immobilien kontinuierlich zu steigern. Dazu zählt die Fokussierung auf Standorte mit einer hohen Lagequalität und Immobilien mit ausgezeichneter Bausubstanz, eine hohe Kundenorientierung und laufende Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance der Gebäude und des Betriebs. In der Vergangenheit wurden insbesondere viele Umgebungsflächen oft wahllos überbebaut oder versiegelt. Zwar ging dies stets mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen einher, hat jedoch trotzdem dazu geführt, dass Biodiversität in den Städten und Agglomerationen stark abgenommen hat. Die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich nun langsam, unter anderem mit den erwähnten parlamentarischen Vorstössen. Swiss Prime Site beabsichtigt, die Biodiversität in ihrem Gebäudepark schneller und effektiver zu verbessern. 

Die systematische Nachhaltigkeitszertifizierung des Immobilien-portfolios schafft die dafür notwendige Transparenz hinsichtlich verschiedener Potentiale. Dazu gehört mitunter die zusätzliche Gewinnung von Grünflächen und Erhöhung der ökologischen Diversität auf sämtlichen Umgebungsanlagen.

Die diesbezüglichen Signale und Anforderungen seitens der MieterInnen und KundInnen gehen in dieselbe Richtung. Sie erwarten nichts weniger als die Einhaltung stetig höherer Nachhaltigkeits-standards in den Gebäuden, in welchen sie ihre Büros oder Gewerbeflächen mieten und nutzen. Dementsprechend ergibt sich eine einfache Logik punkto Nachfrage und Zahlungsbereitschaft: Je wertiger der Ausbaustandard, nachhaltiger die Energieversorgung, grösser der Wohlfühlfaktor und höher das Zertifizierungslevel eines Gebäudes, umso besser ist die langfristige Vermietbarkeit der Flächen. 

Die verbesserte Biodiversität rund um die Gebäude ist dabei ein weiteres und nicht zu unterschätzendes Kriterium zur erfolgreichen Vermietung. Diesem Umstand tragen wir auch, neben anderen wichtigen Themen wie z.B. der Kreislaufwirtschaft, in unseren Entwicklungsprojekten oder Umbauvorhaben Rechnung. So verfügt beispielsweise das Gebäudeensemble Opus in Zug über eine grosse Wasserfläche mit üppiger Bepflanzung, wodurch einerseits die Hitzeminderung bezweckt und andererseits Lebensraum für heimische Flora und Fauna geschaffen wird. Ein weiteres konkretes Beispiel ist der Stücki Park in Basel. Nachdem das Dach im Zuge der Gesamtsanierung extensiv begrünt wurde, fand sogar die beinahe ausgestorbene blauflügelige Ödlandschrecke mitten in der Stadt Basel wieder einen Lebensraum.
 
Ein noch grösserer Hebel besteht bei den bedeutenden künftigen Entwicklungsprojekten von Swiss Prime Site wie beispielsweise auf dem Maag Areal in Zürich. Dort sind, nebst der Dachbegrünung auf dem Neubau, auch offenporige Umgebungsflächen und eine zusätzliche Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen geplant. Dies soll in Summe einen massgeblichen Beitrag im Sinne der Hitzeminderung und Erhöhung der Artenvielfalt leisten. Unser Anspruch ist es, die Biodiversität mit jedem Projekt individuell und als Teil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts umzusetzen.

Für Swiss Prime Site ist Nachhaltigkeit ein Teil des Wertschöpfungsmodells und seit geraumer Zeit integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug legt hier seinen Fokus auf die Reduktion des CO₂-Ausstosses und auf geschlossene Kreisläufe beim Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung. Der Beitrag von Swiss Prime Site geht dabei weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Nachhaltigkeit bei Swiss Prime Site

Biodiversität als Teil eines modernen Immobilien­portfolios

Die Entwicklung und Umsetzung einer erfolgsversprechenden Nachhaltigkeitsstrategie steht und fällt mit der Identifikation der für das jeweilige Unternehmen wesentlichen Themen. Für Swiss Prime Site sind dies die Reduktion des CO₂-Ausstosses sowie geschlossene Kreisläufe im Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung und wird auf politischer und wirtschaftlicher Ebene immer stärker gewichtet. Als führende schweizerische Immobiliengesellschaft haben wir das Ziel, die Biodiversität innerhalb unseres Liegenschaftsportfolios zu fördern. Unser Beitrag dazu ist im Kontext einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie zu verstehen und geht weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Swiss Prime Site

Existenzielle Bedeutung für uns alle
Unter Biodiversität wird die Vielfalt verschiedener Ökosysteme, eine möglichst hohe Anzahl unterschiedlicher Arten sowie eine ausgeprägte genetische Fülle verstanden. Sie ist nicht nur ein Grundbedürfnis von Menschen, Tieren und Natur, sie ist gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) für unser aller Überleben von existenzieller Bedeutung. Erst der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt, führt uns die Konsequenzen schrittweise vor Augen.  
 

Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) erlitt die Biodiversität in den vergangenen 200 Jahren starke Einbussen und ist akut bedroht. Für die Schweiz sieht das BAFU insbesondere den Verlust und die intensive Nutzung von Böden, die Zerschneidung und Fragmentierung der Lebensräume durch Infrastruktur und Siedlungen sowie die übermässige Stickstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge als Hauptgründe für den Verlust der biologischen Vielfalt. Auf politischer Ebene wird neuerdings einiges dafür getan, diesem Umstand mehr Rechnung zu tragen und die Artenvielfalt in den verschiedenen Ökosystemen gezielt zu fördern. Denn, die Bundes-verfassung schreibt vor, dass sich die Schweiz für eine dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen muss und die Natur nicht stärker beanspruchen darf, als dass sie sich wieder erneuern kann. 2020 wurde dazu eine nationale Volksinitiative ins Leben gerufen. 2023 wird das Parlament dazu einen indirekten Gegenvorschlag diskutieren und den Bundesrat auffordern, Massnahmen zu ergreifen, um die Vielfalt und Umwelt stärker zu schützen. Die Sensibilisierung der Schweizer Gesellschaft nimmt also Fahrt auf. Auch international zählt Biodiversität gemäss EcoFact zu den Top 5 Themen auf dem globalen Regulierungsradar. Die diesbezüglich lancierten Initiativen nehmen deutlich zu.

Förderung der Biodiversität
Für die Schweizer Wirtschaft besteht in Bezug auf Biodiversität und Massnahmen gegen den Klimawandel noch viel Handlungsbedarf. Das Management von Swiss Prime Site ist sich der Verantwortung, welche die Immobilien- und Baubranche diesbezüglich trägt, bewusst. Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site umfasst rund 170 Liegenschaften in den bevölkerungs-reichsten Zentren der Schweiz. Unser Anspruch ist es, die Qualität des Portfolios und der darin enthaltenen Areale und Immobilien kontinuierlich zu steigern. Dazu zählt die Fokussierung auf Standorte mit einer hohen Lagequalität und Immobilien mit ausgezeichneter Bausubstanz, eine hohe Kundenorientierung und laufende Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance der Gebäude und des Betriebs. In der Vergangenheit wurden insbesondere viele Umgebungsflächen oft wahllos überbebaut oder versiegelt. Zwar ging dies stets mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen einher, hat jedoch trotzdem dazu geführt, dass Biodiversität in den Städten und Agglomerationen stark abgenommen hat. Die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich nun langsam, unter anderem mit den erwähnten parlamentarischen Vorstössen. Swiss Prime Site beabsichtigt, die Biodiversität in ihrem Gebäudepark schneller und effektiver zu verbessern. 

Die systematische Nachhaltigkeitszertifizierung des Immobilien-portfolios schafft die dafür notwendige Transparenz hinsichtlich verschiedener Potentiale. Dazu gehört mitunter die zusätzliche Gewinnung von Grünflächen und Erhöhung der ökologischen Diversität auf sämtlichen Umgebungsanlagen.

Die diesbezüglichen Signale und Anforderungen seitens der MieterInnen und KundInnen gehen in dieselbe Richtung. Sie erwarten nichts weniger als die Einhaltung stetig höherer Nachhaltigkeits-standards in den Gebäuden, in welchen sie ihre Büros oder Gewerbeflächen mieten und nutzen. Dementsprechend ergibt sich eine einfache Logik punkto Nachfrage und Zahlungsbereitschaft: Je wertiger der Ausbaustandard, nachhaltiger die Energieversorgung, grösser der Wohlfühlfaktor und höher das Zertifizierungslevel eines Gebäudes, umso besser ist die langfristige Vermietbarkeit der Flächen. 

Die verbesserte Biodiversität rund um die Gebäude ist dabei ein weiteres und nicht zu unterschätzendes Kriterium zur erfolgreichen Vermietung. Diesem Umstand tragen wir auch, neben anderen wichtigen Themen wie z.B. der Kreislaufwirtschaft, in unseren Entwicklungsprojekten oder Umbauvorhaben Rechnung. So verfügt beispielsweise das Gebäudeensemble Opus in Zug über eine grosse Wasserfläche mit üppiger Bepflanzung, wodurch einerseits die Hitzeminderung bezweckt und andererseits Lebensraum für heimische Flora und Fauna geschaffen wird. Ein weiteres konkretes Beispiel ist der Stücki Park in Basel. Nachdem das Dach im Zuge der Gesamtsanierung extensiv begrünt wurde, fand sogar die beinahe ausgestorbene blauflügelige Ödlandschrecke mitten in der Stadt Basel wieder einen Lebensraum.
 
Ein noch grösserer Hebel besteht bei den bedeutenden künftigen Entwicklungsprojekten von Swiss Prime Site wie beispielsweise auf dem Maag Areal in Zürich. Dort sind, nebst der Dachbegrünung auf dem Neubau, auch offenporige Umgebungsflächen und eine zusätzliche Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen geplant. Dies soll in Summe einen massgeblichen Beitrag im Sinne der Hitzeminderung und Erhöhung der Artenvielfalt leisten. Unser Anspruch ist es, die Biodiversität mit jedem Projekt individuell und als Teil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts umzusetzen.

Für Swiss Prime Site ist Nachhaltigkeit ein Teil des Wertschöpfungsmodells und seit geraumer Zeit integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug legt hier seinen Fokus auf die Reduktion des CO₂-Ausstosses und auf geschlossene Kreisläufe beim Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung. Der Beitrag von Swiss Prime Site geht dabei weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Nachhaltigkeit bei Swiss Prime Site

Biodiversität als Teil eines modernen Immobilien­portfolios

Die Entwicklung und Umsetzung einer erfolgsversprechenden Nachhaltigkeitsstrategie steht und fällt mit der Identifikation der für das jeweilige Unternehmen wesentlichen Themen. Für Swiss Prime Site sind dies die Reduktion des CO₂-Ausstosses sowie geschlossene Kreisläufe im Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung und wird auf politischer und wirtschaftlicher Ebene immer stärker gewichtet. Als führende schweizerische Immobiliengesellschaft haben wir das Ziel, die Biodiversität innerhalb unseres Liegenschaftsportfolios zu fördern. Unser Beitrag dazu ist im Kontext einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie zu verstehen und geht weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Swiss Prime Site

Existenzielle Bedeutung für uns alle
Unter Biodiversität wird die Vielfalt verschiedener Ökosysteme, eine möglichst hohe Anzahl unterschiedlicher Arten sowie eine ausgeprägte genetische Fülle verstanden. Sie ist nicht nur ein Grundbedürfnis von Menschen, Tieren und Natur, sie ist gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) für unser aller Überleben von existenzieller Bedeutung. Erst der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt, führt uns die Konsequenzen schrittweise vor Augen.  
 

Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) erlitt die Biodiversität in den vergangenen 200 Jahren starke Einbussen und ist akut bedroht. Für die Schweiz sieht das BAFU insbesondere den Verlust und die intensive Nutzung von Böden, die Zerschneidung und Fragmentierung der Lebensräume durch Infrastruktur und Siedlungen sowie die übermässige Stickstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge als Hauptgründe für den Verlust der biologischen Vielfalt. Auf politischer Ebene wird neuerdings einiges dafür getan, diesem Umstand mehr Rechnung zu tragen und die Artenvielfalt in den verschiedenen Ökosystemen gezielt zu fördern. Denn, die Bundes-verfassung schreibt vor, dass sich die Schweiz für eine dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen muss und die Natur nicht stärker beanspruchen darf, als dass sie sich wieder erneuern kann. 2020 wurde dazu eine nationale Volksinitiative ins Leben gerufen. 2023 wird das Parlament dazu einen indirekten Gegenvorschlag diskutieren und den Bundesrat auffordern, Massnahmen zu ergreifen, um die Vielfalt und Umwelt stärker zu schützen. Die Sensibilisierung der Schweizer Gesellschaft nimmt also Fahrt auf. Auch international zählt Biodiversität gemäss EcoFact zu den Top 5 Themen auf dem globalen Regulierungsradar. Die diesbezüglich lancierten Initiativen nehmen deutlich zu.

Förderung der Biodiversität
Für die Schweizer Wirtschaft besteht in Bezug auf Biodiversität und Massnahmen gegen den Klimawandel noch viel Handlungsbedarf. Das Management von Swiss Prime Site ist sich der Verantwortung, welche die Immobilien- und Baubranche diesbezüglich trägt, bewusst. Der Immobilienbestand von Swiss Prime Site umfasst rund 170 Liegenschaften in den bevölkerungs-reichsten Zentren der Schweiz. Unser Anspruch ist es, die Qualität des Portfolios und der darin enthaltenen Areale und Immobilien kontinuierlich zu steigern. Dazu zählt die Fokussierung auf Standorte mit einer hohen Lagequalität und Immobilien mit ausgezeichneter Bausubstanz, eine hohe Kundenorientierung und laufende Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance der Gebäude und des Betriebs. In der Vergangenheit wurden insbesondere viele Umgebungsflächen oft wahllos überbebaut oder versiegelt. Zwar ging dies stets mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen einher, hat jedoch trotzdem dazu geführt, dass Biodiversität in den Städten und Agglomerationen stark abgenommen hat. Die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich nun langsam, unter anderem mit den erwähnten parlamentarischen Vorstössen. Swiss Prime Site beabsichtigt, die Biodiversität in ihrem Gebäudepark schneller und effektiver zu verbessern. 

Die systematische Nachhaltigkeitszertifizierung des Immobilien-portfolios schafft die dafür notwendige Transparenz hinsichtlich verschiedener Potentiale. Dazu gehört mitunter die zusätzliche Gewinnung von Grünflächen und Erhöhung der ökologischen Diversität auf sämtlichen Umgebungsanlagen.

Die diesbezüglichen Signale und Anforderungen seitens der MieterInnen und KundInnen gehen in dieselbe Richtung. Sie erwarten nichts weniger als die Einhaltung stetig höherer Nachhaltigkeits-standards in den Gebäuden, in welchen sie ihre Büros oder Gewerbeflächen mieten und nutzen. Dementsprechend ergibt sich eine einfache Logik punkto Nachfrage und Zahlungsbereitschaft: Je wertiger der Ausbaustandard, nachhaltiger die Energieversorgung, grösser der Wohlfühlfaktor und höher das Zertifizierungslevel eines Gebäudes, umso besser ist die langfristige Vermietbarkeit der Flächen. 

Die verbesserte Biodiversität rund um die Gebäude ist dabei ein weiteres und nicht zu unterschätzendes Kriterium zur erfolgreichen Vermietung. Diesem Umstand tragen wir auch, neben anderen wichtigen Themen wie z.B. der Kreislaufwirtschaft, in unseren Entwicklungsprojekten oder Umbauvorhaben Rechnung. So verfügt beispielsweise das Gebäudeensemble Opus in Zug über eine grosse Wasserfläche mit üppiger Bepflanzung, wodurch einerseits die Hitzeminderung bezweckt und andererseits Lebensraum für heimische Flora und Fauna geschaffen wird. Ein weiteres konkretes Beispiel ist der Stücki Park in Basel. Nachdem das Dach im Zuge der Gesamtsanierung extensiv begrünt wurde, fand sogar die beinahe ausgestorbene blauflügelige Ödlandschrecke mitten in der Stadt Basel wieder einen Lebensraum.
 
Ein noch grösserer Hebel besteht bei den bedeutenden künftigen Entwicklungsprojekten von Swiss Prime Site wie beispielsweise auf dem Maag Areal in Zürich. Dort sind, nebst der Dachbegrünung auf dem Neubau, auch offenporige Umgebungsflächen und eine zusätzliche Bepflanzung mit hochstämmigen Bäumen geplant. Dies soll in Summe einen massgeblichen Beitrag im Sinne der Hitzeminderung und Erhöhung der Artenvielfalt leisten. Unser Anspruch ist es, die Biodiversität mit jedem Projekt individuell und als Teil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts umzusetzen.

Für Swiss Prime Site ist Nachhaltigkeit ein Teil des Wertschöpfungsmodells und seit geraumer Zeit integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug legt hier seinen Fokus auf die Reduktion des CO₂-Ausstosses und auf geschlossene Kreisläufe beim Bau und Betrieb von Gebäuden. Biodiversität gewinnt als Teilaspekt ebenso an Bedeutung. Der Beitrag von Swiss Prime Site geht dabei weit über Einzelmassnahmen hinaus.

Nachhaltigkeit bei Swiss Prime Site