Geschäfts­jahr

Liebe Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser

Im vergangenen Geschäfts­jahr hat Swiss Prime Site die vor mehreren Jahren ein­geleitete strategische Neu­ausrichtung erfolgreich abgeschlossen. Mit der Neu­­positionierung des Jelmoli-Gebäudes und der damit verbundenen Schliessung des ope­rativen Waren­haus­betriebes per Ende ­Februar 2025 geht die klare Fokussierung ­unseres Geschäfts­modells auf das Immobilien­geschäft einher. Heute sind wir das führende unabhängige Immobilien­unternehmen der Schweiz mit einer umfassenden Expertise im Schweizer Immobilien­markt und einem einzigartigen Know-how. Der ­alleinige Fokus auf die zwei Segmente – ­eigene Immobilien und Asset Management – gibt uns nicht nur strategische Klarheit, sondern hilft uns auch, uns auf unsere Kern­kompetenzen zu konzentrieren und Wachstums­potenziale konsequent zu nutzen.

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Im vergangenen Geschäfts­jahr hat Swiss Prime Site die vor mehreren Jahren ein­geleitete strategische Neu­ausrichtung erfolgreich abgeschlossen. Mit der Neu­­positionierung des Jelmoli-Gebäudes und der damit verbundenen Schliessung des ope­rativen Waren­haus­betriebes per Ende ­Februar 2025 geht die klare Fokussierung ­unseres Geschäfts­modells auf das Immobilien­geschäft einher. Heute sind wir das führende unabhängige Immobilien­unternehmen der Schweiz mit einer umfassenden Expertise im Schweizer Immobilien­markt und einem einzigartigen Know-how. Der ­alleinige Fokus auf die zwei Segmente – ­eigene Immobilien und Asset Management – gibt uns nicht nur strategische Klarheit, sondern hilft uns auch, uns auf unsere Kern­kompetenzen zu konzentrieren und Wachstums­potenziale konsequent zu nutzen.

«Heute sind wir das führende unabhängige Immobilien­­unternehmen der Schweiz mit einer umfassenden Expertise im Schweizer Immobilien­markt und einem einzigartigen Know-how.»

Die erfolgreiche Kapital­erhöhung im Februar verdeutlicht die konsequente Umsetzung unserer Wachstums­strategie auch in unserem Stamm­geschäft, den direkt gehaltenen Immobilien. Im Jahresverlauf konnten wir so Zukäufe von drei Büro­immobilien an besten Lagen abschliessen, die optimal in unser Portfolio passen, und dieses weiter stärken – und so bereits im ersten Jahr wert- und ergebnis­steigernd für unsere Aktionärinnen und Aktionäre wirken.

Ein Zeichen unserer Stärke und Resilienz ist, dass es uns trotz des temporären Wegfalls bedeutender Miet­erträge durch den Umbau des Jelmoli-Gebäudes und weiterer Liegen­schaften gelungen ist, die Miet­erträge aus unserem Immobilien­portfolio dank Mehr­erträgen nahezu stabil zu halten. Unser zweites Stand­bein, das Asset Management, profitierte nicht nur vom günstigen Markt­umfeld mit tiefen Zinsen, sondern hat sich end­gültig als grösster unabhängiger Anbieter etabliert und geniesst im Markt eine hohe Glaub­würdigkeit. Entsprechend gewannen wir Markt­anteile und zogen rekordhohe Neu­gelder von rund CHF 1 Mrd. an und steigerten per Jahres­ende unsere verwalteten Vermögen erstmals auf über CHF 14 Mrd.

Das zahlungs­wirksame Ergebnis, gemessen am «Funds of Operations» FFO I, konnte Swiss Prime Site absolut weiter steigern. Mit einem gegenüber dem Vorjahr stabilen FFO I von CHF 4.22 pro Aktie liegen wir zudem deutlich über unserer Ziel­spanne von CHF 4.10 bis CHF 4.15 pro Aktie für das Geschäfts­jahr 2025. Entsprechend schlagen wir der General­versammlung am 12. März 2026 eine höhere Dividende von CHF 3.50 pro Aktie zur Aus­schüttung vor.

Operativ blicken wir also auf ein starkes und erfreuliches Jahr zurück. Und auch das Umfeld bleibt stabil – wenn auch volatiler: Obwohl sich die Konjunktur in der Schweiz im Zuge unsicherer und instabiler globaler Entwicklungen abgekühlt hat, zeigte sich die Schweizer Wirtschaft einmal mehr robust. Unsicherheit wirkt sich in der Regel jedoch nachteilig auf das wirtschaftliche Klima aus. Wir beobachten, dass Unternehmen grössere Investitionen in Produktions­kapazitäten auch hierzulande überdenken – sei es zeitlich oder auch betreffend Umfang. Jedoch sind die Exporte im zweiten Halb­jahr weniger gesunken als erwartet und – für uns sehr wichtig – die Dienst­leistungs­branchen entwickeln sich deutlich besser als das produzierende Gewerbe.

Im Vermietungs­markt akzentuieren sich die regionalen Unterschiede, und Mikro­lagen mit besonderen Nutzungen in Clustern werden wichtiger. Während an Toplagen die Leer­stände tief bleiben und die Mieten steigen, sehen wir eine schwächere Nach­frage in Rand­regionen. Gerade auch vor diesem Hinter­grund bewährt sich unser in den letzten Jahren deutlich akzentuierter Fokus auf erstklassige Zentrums­lagen. Für unsere Objekte beobachten wir weiterhin eine anhaltend hohe Nach­frage und Bereitschaft der Mietenden, attraktive Preise für hochwertige Flächen zu bezahlen. Dies äussert sich im abgelaufenen Jahr auch in einer rekordtiefen Leerstandsrate von 3.7%.

Die globalen makro­ökonomischen Unsicher­heiten führten aber auch zu einem verstärkten Kapital­zufluss in den stabilen Schweizer Immobilien­markt, der dank niedriger Zinsen gegenüber fest­verzinslichen Anlagen zusätzlich an Attraktivität gewonnen hat. Dabei machten tiefe Leerstände und stabile Erträge insbesondere das Wohn­segment zum bevorzugten Anlage­ziel institutioneller Investoren.

Von der Stabilität des Schweizer Immobilien­marktes haben wir auch als Schuldner profitiert. Im September haben wir als erstes Schweizer Immobilien­unternehmen äusserst erfolgreich eine Anleihe über EUR 500 Mio. im Euro­raum begeben. Die grosse Nach­frage und achtfache Überzeichnung unterstreicht nicht nur unsere starke Bonität, sondern auch das Vertrauen in unser attraktives Geschäfts­modell. Mit dem nun geschaffenen Zugang zum ausser­ordentlich breiten und tiefen Euro­markt haben wir unsere Finanzierungs­quellen entscheidend diversifiziert und etwaige Risiken weiter reduziert.

Trotz aller globaler Tendenzen bleibt Nach­haltigkeit ein wichtiges Element unserer Unter­nehmens­strategie. So haben wir auch 2025 wiederum grosse Fortschritte bei unserer Nach­haltig­keits­strategie erzielt, insbesondere in der Reduzierung unseres CO2-Fussabdrucks. Um diese Entwicklung weiter voranzutreiben, arbeiten wir gemeinsam mit anderen Akteuren der Branche intensiv an einem Rahmenwerk für Scope 3-Emissionen im Immobiliensektor.

Nach zehn­jähriger Amtszeit haben wir per Ende 2025 René Zahnd als unseren CEO verabschiedet. René hat unser Unternehmen durch tiefgreifende Veränderungen geführt und war entscheidend für die erfolgreiche Neu­positionierung von Swiss Prime Site als fokussiertes Immobilien­unternehmen. Im Namen des gesamten Verwaltungs­rates danke ich ihm für seinen jahre­langen unermüdlichen und erfolg­reichen Einsatz und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.

«Nach der erfolgreichen Neuaus­richtung und Konzen­tration auf unsere Kern­segmente eigene Immobilien und Asset Management wollen wir die viel­fältigen Wachstums­chancen in diesen Bereichen entschlossen nutzen.»

Mit Marcel Kucher haben wir den idealen internen Nach­folger gefunden. Seit Juli 2021 ist Marcel als CFO prägendes Mitglied der Gruppen­leitung, das unsere strategische Neu­positionierung mit vorangetrieben hat. Daher bin ich überzeugt, dass er zusammen mit Anastasius Tschopp als weiteres Mitglied der Gruppen­leitung und CEO unseres Asset Management-Geschäfts nicht nur für Kontinuität und Stabilität sorgen, sondern auch unsere Wachs­tums­strategie erfolgreich weiterverfolgen und wichtige Impulse für die Zukunft setzen wird. Die Suche nach einer Nachfolge für die Position des CFO läuft. Das Ergebnis geben wir so bald wie möglich bekannt.

Als Verwaltungs­ratspräsident ist mir ein offener und regelmässiger Austausch mit allen unseren Stakeholdern ein grosses Anliegen und die Rück­meldungen unserer Aktionäre versuchen wir bestmöglich zu berück­sichtigen. Im vergangenen Jahr haben wir vor diesem Hintergrund unser Vergütungs­system angepasst und noch stärker am langfristigen Erfolg ausgerichtet. Mehr Details dazu finden Sie im Vergütungs­bericht dieses Geschäfts­berichts.

Ich bin überzeugt, dass wir strategisch für die Zukunft sehr gut aufgestellt sind, und freue mich, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsrat, mit dem Management und allen Mitarbeitenden den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Nach der erfolgreichen Neu­ausrichtung und Konzentration auf unsere Kern­segmente eigene Immobilien und Asset Management wollen wir die vielfältigen Wachstums­chancen in diesen Bereichen entschlossen nutzen. Mit einer soliden Plattform und einem engagierten Team sind wir bestens positioniert, um unsere Ziele zu erreichen und weiter zu wachsen.

Im Namen des Verwaltungs­rats danke ich Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre sowie Kundinnen und Kunden für Ihr Vertrauen und Ihre Treue. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen täglich mit unseren Partnern dazu bei, nachhaltig Werte für sämtliche Stakeholder zu schaffen. Auch bei ihnen möchte ich mich herzlich für ihren Einsatz bedanken. Nur so ist unser Erfolg möglich.

Ton Büchner
Verwaltungsratspräsident

«Unser Ergebnis ist das Resultat der Kraft unserer Plattform.»

Im vergangenen Jahr erzielte Swiss Prime Site ein über­zeugendes operatives Ergebnis. Mit der Schliessung des Waren­hauses Jelmoli wurde die vor einigen Jahren gestartete strategische Neu­ausrichtung erfolgreich abgeschlossen, und das Unter­nehmen blickt zuversichtlich in die Zukunft. Nach zehn Jahren im Amt trat René Zahnd Ende des Jahres als CEO zurück. Im Interview spricht er gemeinsam mit Marcel Kucher, der nach vier Jahren als CFO Anfang 2026 seine Nach­folge übernimmt, sowie mit Anastasius Tschopp, dem CEO des Asset Management-Geschäfts, über die Höhe­punkte des Geschäfts­jahres und erklärt, worauf er in seiner zehn­jährigen Amtszeit besonders stolz ist.

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Die Ressourcen im Blick - Nachhaltiges Investieren in Zirkuläre Gebäude

Immobilien sind langfristige Investitionen, die über Jahrzehnte hinweg bestehen bleiben und dadurch einen sehr hohen Einfluss auf unsere Umwelt haben. Vor diesem Hintergrund verfolgt Swiss Prime Site eine Nachhaltigkeitsstrategie, entlang der wichtigsten Themen in Bezug auf Ökologie, Soziales und Governance (ESG).

Swiss Prime Site

Gemessen an CO2 Emissionen, machen Gebäude durch Bau und Betrieb jährlich rund 40% der globalen CO2 Emissionen aus und sind damit der grösste Emittent neben dem Bereich der Mobilität und anderen Industrien. Immobilien haben während ihrer Konstruktion sowie auch anschliessend im Betrieb erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. Dadurch ist es essenziell, dass in der Umweltstrategie einer Immobiliengesellschaft immer der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes im Fokus steht, damit klimafreundliche Lösungen nachweislich funktionieren. 

Zugleich sind Immobilien ein sehr kapitalintensives Geschäft. Investitionen erfordern viel Kapital, ob beim Kauf oder beim Bau. Swiss Prime Site investiert aktuell über einen Zeitraum von 5 Jahren rund eine Milliarde Franken in die Realisierung von erstklassigen Neubau- und Repositionierungsprojekten. Dabei ist es wichtig, diese Investitionen dort zu tätigen und so zu gestalten, dass sie nicht nur finanziellen Erfolg bringen, sondern auch einen maximalen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und für die Gesellschaft leisten. Über den gesamten Lebenszyklus lassen sich schätzungsweise rund 90% der vermeidbaren Treibhausgase in der Entwicklungs- und Realisierungsphase von Gebäuden vermeiden und nur noch rund 10% im Betrieb.

Zirkuläres Bauen
Wer erst bei Inbetriebnahme über die Umwelt nachdenkt, ist zu spät und in der Planung getroffene Entscheidungen haben langfristige Auswirkungen. Somit nimmt die Kreislaufwirtschaft, aufgrund des hohen Ressourcenbedarfs und Abfallaufkommens in der Immobilienwirtschaft rasant an Bedeutung zu. Dabei setzt sich Swiss Prime Site im Rahmen der unterzeichneten Charta «Kreislauforientiertes Bauen» zum Ziel, bis 2030 den Einsatz nicht erneuerbarer primärer Rohstoffe auf 50% des Gesamtvolumens zu reduzieren. Die sorgfältige Prüfung des Rückbaus von Gebäuden und die Förderung langfristigen Bauens gepaart mit einer Reduzierung des Materialeinsatzes insgesamt und einer Wiederverwendung von bestehenden Materialien minimieren den Ressourcen-Aufwand und die Abfälle. Mit der bewussten Auswahl umweltfreundlicher Werkstoffe wie beispielsweise Holz werden Gebäude zu einem langfristigen und umweltfreundlichen Werkstoffdepot. Ein erfolgreiches Beispiel für dieses Konzept ist die Repositionierung der in die Jahre gekommenen Büroliegenschaft an der «Müllerstrasse» im Zürcher Stadtzentrum, im Herbst 2023 fertiggestellt wurde. Hier wurde der Bestand erhalten und die Aluminiumgussfassade wiederverwertet, insbesondere aber auch der Abbruch des Rohbaus auf ein Minimum reduziert, wodurch mehr als 90% des Betons, eines der CO2-intensivsten Materialien im Immobilienbereich, wiederverwendet werden konnte und alleine hierdurch 2’600 Tonnen weniger CO2 Emissionen zu Buche schlagen.

Emissionsarmer Betrieb 
Im Immobilienportfolio von Swiss Prime Site steht die nachhaltige Nutzung im Zentrum. Diese soll möglichst ressourcenschonend gestaltet sein, um langfristig einen emissionsarmen Betrieb zu erreichen. In Bezug auf die CO2 Emission ist das Ziel immer klar vor Augen, «Netto-Null» bis 2040! Zahlreiche Massnahmen erzielen hier deutliche Effekte: Ein effizientes Energie- und Ressourcenmanagement, um den Verbrauch zu reduzieren und die Effizienz der Gebäude zu steigern, Gebäudestrategien entlang dem «CO2-Absenkpfad» (bspw. Wärmepumpen oder Fernwärme), die Beschaffung erneuerbarer Energien sowie auch die Erzeugung und Nutzung eigener erneuerbarer Energie (bspw. Photovoltaikanlagen). Bereits 2022 verzeichnete Swiss Prime Site signifikante Fortschritte mit der Senkung der CO2-Emissionen pro Quadratmeter um 25%, verglichen mit dem Stand von 2019, und liegt damit bereits deutlich unter dem ursprünglich avisierten Pfad zur Klimaneutralität bis 2040.

Validierung zur Transparenz für das Nachhaltige Investieren
Swiss Prime Site will den Stakeholdern transparent liefern, was versprochen wird. So werden bis zum Jahresende 2023 nahezu 100% der Gebäude von anerkannten Instituten mit Nachhaltigkeitszertifizierungen hinterlegt, um den Erfolg auch messbar zu machen. Bei Entwicklungsprojekten wird bereits jedes Projekt zertifiziert und es wird sichergestellt, vor allem, mit dem «Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz» (SNBS), dass die Gebäude nach den höchsten Nachhaltigkeitsstandards geplant und gebaut werden. Für bereits existierende Gebäude im Portfolio erfolgt die Zertifizierung anhand des etablierten Standards «BREEAM In-Use», um die Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit der Gebäude zu bestätigen und kontinuierlich zu verbessern.

Mit der hohen Kapitalintensität ist das Fremdkapital auch fundamentaler Bestandteil jedes Immobilienunternehmens. Analog zur Investitionsseite hat Swiss Prime Site das «Green Finance Framework» entwickelt, um Kapital gezielt für umweltfreundliche Projekte einzusetzen und so die nachhaltigen Investitionen mit entsprechenden Finanzierungsquellen zu verknüpfen. Die klare Strategie ist es hier sämtliche materiellen Neufinanzierungen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie einzusetzen. So werden die Mittel für gezielte nachhaltige Zwecke eingesetzt welche die Finanzierung und Förderung von (1) Zertifizierten Immobilien, (2) Energieeffizienz und (3) Erneuerbarer Energie betreffen. Dies ermöglicht es Kapitalgebern einen direkten, wirkungsstarken und langfristigen Einfluss auf die Umwelt auszuüben. Wiederum erfolgt eine externe Validierung der Mittelverwendung, um zu garantieren, dass die Projekte den höchsten Nachhaltigkeitsstandards entsprechen und die angestrebten Ziele erreicht werden.

Mit dem umfassenden Ansatz zu einem zirkulären Gebäude – mit Ressourcen im Blick bei Bau und Betrieb – nimmt Swiss Prime Site die gesellschaftliche Verantwortung wahr und kann durch ihre Grösse einen wichtigen wie zugleich bedeutenden Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Schweiz leisten. Anlegerinnen und Anlegern wird durch diese Strategie die Chance geboten, eine direkte und weitreichende Wirkung im Umweltschutz zu erzielen und auf nachhaltige Investitionen zu setzen. 
 

Starkes Gruppen­ergebnis mit rekordhohem Wachs­tum im Asset Manage­ment

Swiss Prime Site hat im Geschäfts­jahr 2025 eine starke operative Leistung erbracht und ein stabiles Ergebnis (FFO I) pro Aktie erwirtschaftet. Der Miet­ertrag im Immobilien­­segment erwies sich als sehr resilient und ging trotz der Schliessung von Jelmoli und ­weiterer grösserer Umbauten nur leicht zurück. Der Bereich Asset Management ­profitierte von einem attraktiven Markt­umfeld mit hohem Anlege­rappetit – mit daraus resultierendem rekord­hohem Neu­geld­zufluss und einem zwei­stelligen Ertrags­wachstum.

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Swiss Prime Site hat im Geschäfts­jahr 2025 eine starke operative Leistung erbracht und ein stabiles Ergebnis (FFO I) pro Aktie erwirtschaftet. Der Miet­ertrag im Immobilien­­segment erwies sich als sehr resilient und ging trotz der Schliessung von Jelmoli und ­weiterer grösserer Umbauten nur leicht zurück. Der Bereich Asset Management ­profitierte von einem attraktiven Markt­umfeld mit hohem Anlege­rappetit – mit daraus resultierendem rekord­hohem Neu­geld­zufluss und einem zwei­stelligen Ertrags­wachstum.

Das Geschäfts­jahr 2025 markiert mit der plan­mässigen Schliessung von Jelmoli im Februar den erfolgreichen Abschluss unserer strategischen Fokussierung auf das Immobilien­geschäft. Mit der Konzentration auf die beiden Kern­bereiche Immobilien und Asset Management hat Swiss Prime Site ein klares Profil erhalten und sich im Markt als führendes Pure-Play-Immobilien­unternehmen etabliert.

Diese Fokussierung hat unser Geschäfts­modell vereinfacht und ermöglicht uns Synergien zu bergen. Die starke operative Entwicklung und das Wachstum im vergangenen Geschäfts­jahr 2025 zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. So haben wir gruppen­weit mit Kapital­erhöhungen von rund CHF 1.3 Mrd. und einem Transaktions­volumen von rund CHF 2.4 Mrd. neue Rekord­marken erreicht, was eindrücklich aufzeigt, wie rasch und agil wir als Gruppe reagieren können, wenn wir Markt­opportunitäten im Interesse unserer Anleger identifizieren. 

Das zahlungs­wirksame Ergebnis (Funds from Operations, FFO I) stieg 2025 gegenüber dem Vor­jahr um 3.2% auf CHF 336.3 Mio. pro Aktie resultierte ein gegenüber dem Vorjahr stabiler FFO I von CHF 4.22, was deutlich über unserer Guidance von CHF 4.10 bis CHF 4.15 für das Geschäfts­jahr 2025 liegt. Dies insbesondere, da wir ein attraktives Like-for-like-Wachstum erzielen konnten und wir unsere Kosten weiterhin im Griff haben.

Aufgrund der starken operativen und finanziellen Leistung wird der General­versammlung  am 12. März 2026 eine Dividenden­erhöhung um CHF 0.05 auf CHF 3.50 pro Aktie vor­ge­schlagen. Dies entspricht einer Aus­schüttungs­quote von über 80% des FFO I.

Immobilien mit resilienter Topline dank fortgesetztem Mietwachstum

Besonders erfreulich ist, dass sich unsere Miet­erträge im Segment Immobilien trotz des temporären Weg­falls von be­deutenden Miet­erträgen im Jahres­vergleich fast stabil präsen­tierten. Die Minder­ein­nahmen durch die Schliessung von Jelmoli im Februar und der damit ver­bundene Umbau, ebenso wie weitere umfassende Sanierungen grosser Liegen­schaften – etwa am Talacker und an der Fraumünsterpost in Zürich –, konnten beinahe vollständig durch zusätzliche Erträge kompensiert werden.

So gelang es uns, neue Miet­verträge ab­zu­schliessen oder zu verlängern, die meist deutlich über den Bestands­mieten liegen. Dies unter­streicht eindrücklich die Qualität unseres Port­folios und unserer Kunden­orientierung sowie die anhaltende Nach­frage nach hochwertigen, flexiblen und grossen Miet­flächen in Zentrums­lagen.

Vor diesem Hinter­grund resultierte ein Miet­ertrag von CHF 456.8  Mio., was einem Rück­gang gegenüber dem Vorjahr um 1.4% entspricht. Auf vergleichbarer Basis (EPRA like-for-like) – also u. a. unter Aus­klammerung des Jelmoli-Effektes – resultierte ein Wachs­tum von 2.0% (VJ: 3.3%). Der Rück­gang ist einzig auf die reduzierten inflations­bedingten Indexierungs­effekte zurück­zuführen. Real erzielten wir ein Miet­zins­wachs­tum von 1.6%.

Betriebsertrag

in CHF Mio.

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Die Leer­stands­quote konnte, nach einem temporären Anstieg Mitte Jahr, zum Jahres­ende 2025 auf ein neues Rekord­tief von 3.7% nach 3.8% im Vor­jahr reduziert werden. Die durch­schnittliche Rest­lauf­zeit der Miet­verträge (WAULT) erhöhte sich per Jahres­ende auf 5.3 Jahre und lag damit über dem Vor­jahres­wert von 4.8 Jahren. Wesentliche Treiber dieser positiven Ent­wicklung waren die Ver­längerungen der Mietv­erträge mit EY an der Hardbrücke in Zürich um 10 Jahre sowie mit Globus an den Stand­orten Genf (um 10 Jahre), Lausanne (um 8 Jahre) und Luzern (um 7 Jahre).

Auf der Kosten­seite sank der Immobilien­aufwand auf CHF 62.5 Mio. nach CHF 66.1 Mio. im Vorjahr. Demgegenüber erhöhte sich der Personal­aufwand im Immobilien­segment gegenüber 2024 um 13.6% (primär, weil wir das bereits vor zwei Jahren begonnene Insourcing nun abgeschlossen haben) und der sonstige Betriebs­aufwand sank um 0.8%. Insgesamt konnte der Betriebs­aufwand im Immobilien­segment im Vergleich zum Vor­jahr um 2.4% auf CHF 94.2 Mio. gesenkt werden. Die Aufwand­quote, gemessen an der EPRA Cost Ratio, belief sich auf 18.0% nach 17.3% im Vorjahr. Dies im Vergleich zum Mittel­frist­ziel einer EPRA Cost Ratio von unter 16% bis Ende 2028.

Der Betriebs­gewinn des Immobilien­segments vor Ab­schreibungen stieg gegenüber dem Vor­jahr um 15.1% auf CHF 590.3 Mio. Der An­stieg ist haupt­sächlich auf die höheren Neu­bewertungs­gewinne im Ver­gleich zum Vor­jahr zurückzuführen.

Weitere Wertsteigerung des Immobilien­portfolios und fortgesetztes aktives Portfolio­management

Per Ende 2025 stieg der Wert des Portfolios im Immobilien­segment um 6.6% auf CHF 13.9 Mrd. Die Wert­steigerung ist insbesondere auf die gezielten Zukäufe von Liegen­schaften, auf wertsteigernde Investitionen sowie auf positive Neu­bewertungs­effekte zurückzuführen. Haupt­treiber für die Neu­bewertungs­gewinne waren höhere Mieten bei neuen Miet­verträgen bzw. Vertrags­verlängerungen und die Reduktion des durch­schnittlichen Diskontsatzes um um 27 Basis­punkte auf 3.77% (ermittelt durch den unabhängigen Bewerter). Diese Reduktion spiegelt die aktuelle Dynamik im Schweizer Immobilien­markt.

Die im Februar 2025 im Rahmen einer Kapital­erhöhung aufgenommenen Mittel in Höhe von CHF 300 Mio. wurden bis zum Jahres­ende vollständig und wie geplant wert­steigernd investiert. Die erzielten Renditen lagen dabei deutlich über der durch­schnittlichen Portfolio­rendite. Konkret konnten wir in Genf den ehemaligen Haupt­sitz von SGS am Place des Alpes erwerben. In Lausanne kauften wir im August ein viel­fältig genutztes Büro­gebäude beim Bahnhof Prilly und im Dezember den Hauptsitz der Schweizer Börse in Zürich-West. Zudem gelang es uns, durch einen Asset-Tausch eine Gebäudearrondierung an Bestlage an der Zürcher Bahnhofstrasse im Tausch gegen zwei Objekte in Nicht-Fokus-Regionen umzusetzen. Die Trans­aktionen unter­streichen unseren Fokus auf erst­klassige und zentral gelegene Büro­liegen­schaften und zeigen, dass wir auch in einem kompetitiven Markt attraktive und wertsteigernde Zukäufe tätigen können.

Im Rahmen unserer laufenden Portfolio­optimierung haben wir im vergangenen Jahr zehn Liegen­schaften mit einem Gesamt­marktwert von CHF 129.1 Mio. veräussert. Dadurch und unter Berück­sichtigung der Zukäufe reduzierte sich die Gesamt­zahl der Immobilien per Ende 2025 auf 132 Objekte nach 139 im Vorjahr. Die Verkäufe betrafen vor allem kleinere Liegen­schaften, haupt­sächlich im Retail­bereich, sowie einige Projekt­entwicklungen, in deren Rahmen sich Büro in Wohnen umnutzen liess, um – im Rahmen des Capital-Recyclings – den strategischen Fokus noch stärker auf grössere kommerzielle Objekte an zentralen Standorten zu legen. Hier sehen wir die spannendsten Miet­potenziale, und entsprechend haben wir unser Portfolio in den vergangenen Jahren vermehrt auf diese Standorte konzentriert.

Parallel dazu investierten wir insbesondere in zukunfts­weisende Entwicklungs­projekte in Zürich, unter anderem in den Erweiterungs­bau auf dem YOND Campus, den Umbau von Jelmoli sowie die Sanierung der historischen Fraumünsterpost und des Talackers.


EPRA NTA

in CHF pro Aktie

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FFO I
(fort­ge­führte Geschäfts­bereiche)

in CHF pro Aktie

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Dividendenvorschlag

in CHF pro Aktie

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Asset Management mit starkem Wachstum

Im vergangenen Geschäfts­jahr konnte das Asset Management seinen Wachstums­kurs erfolgreich fortsetzen. Die verwalteten Vermögen stiegen zum Jahres­ende auf CHF 14.3 Mrd., nach CHF 13.3 Mrd. im Vorjahr. Wesentlich dazu beigetragen haben rekord­hohe Neu­emissionen und Neu­gelder in der Höhe von insgesamt CHF 1 Mrd. Über die gesamte Produkt­palette hinweg war die Nachfrage stark – nicht nur aufgrund des aktuell attraktiven Zins­umfeldes für Immobilien­anlagen, sondern auch dank der überzeugenden Renditen und des Anlage­fokus unserer Produkte.

Besonders hervor­zuheben ist die Entwicklung unserer drei Flagship-Produkte: Swiss Prime Anlagestiftung (SPA), Akara Swiss Diversity Property Fund PK (ADPK) sowie die fast ausschliesslich auf Wohnen fokussierte Fundamenta Group Investment Foundation. Für diese Produkte wurden im Jahr 2025 fünf Kapital­erhöhungen durchgeführt, wobei Investoren frisches Kapital in Höhe von insgesamt CHF 756 Mio. zeichneten. Ein Teil dieser Mittel konnte bereits 2025 gewinn­bringend investiert werden, während die Pipeline für weitere Zukäufe gut gefüllt ist. Darüber hinaus verfolgen wir in den meisten Fonds-Gefässen auch – wie im eigenen Portfolio – eine aktive Capital-Recycling-Strategie, wobei wir Objekte verkaufen, bei denen wir nur noch eine limitierte Wert­schöpfung sehen, um diese Mittel in Zukäufe oder Entwicklungen zu investieren. Das steigert die Performance des Produkts und liefert zusätzlich Erträge für uns als Asset Manager.

Darüber hinaus konnten wir mit unserem jüngsten Anlage­produkt – dem kommerziellen Fonds SPSS IFC – im Dezember mit dem erfolgreichen Börsen­gang einen wichtigen Meilen­stein erreichen und das attraktive Vehikel damit optimal für weiteres Wachs­tum positionieren. Der Fonds wurde noch im Dezember in die Indizes «SXI Real Estate Broad» und «SXI Real Estate Funds Broad» aufgenommen, was ihn für weitere Investoren­gruppen attraktiv macht.

Der Betriebsertrag im Asset Management stieg im Jahres­vergleich um 18.1% auf CHF 83.6 Mio. Der umsichtige Ansatz der Gruppe zeigt sich darin, dass rund zwei Drittel des Erlöses aus wieder­kehrenden Erträgen in Form von Management Fees und nur ein Drittel aus transaktions­bezogenen Einnahmen wie Kauf- und Verkaufs­kommissionen oder Vertriebs­gebühren stammt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Transaktionen mit einem Gesamt­volumen von rund CHF 1.7 Mrd. abgewickelt.

Mit der erstmaligen ganz­jährigen Integration von Fundamenta hat sich die Asset Management-Sparte endgültig als führender unabhängiger Vermögens­verwalter für Immobilien­lösungen in der Schweiz etabliert.

Im Berichts­jahr konnten durch die vollständige Integration der Fundamenta Gruppe und das starke organische Wachstum weitere Synergien und Skaleneffekte realisiert werden: Der Betriebs­aufwand im Asset Management sank im Jahres­vergleich leicht auf CHF 32.8 Mio. und der operative Betriebs­gewinn (EBITDA) stieg um 30.7% auf CHF 54.9 Mio. mit einer EBITDA-Marge von 66% nach 59% im Vorjahr.

Stabiler Gewinn aus operativer Tätigkeit

Im Geschäfts­jahr 2025 erwirtschaftete Swiss Prime Site auf Konzernebene einen Betriebs­ertrag von CHF 553.4 Mio., verglichen mit CHF 663.4 Mio. im Vorjahr. Dieser Rück­gang ist nahezu ausschliesslich auf die Schliessung von Jelmoli im Februar 2025 zurück­zuführen, wodurch die Erträge aus dem Retail­geschäft wegfielen. Unter Aus­klammerung dieses Effektes resultierte ein vergleich­barer Betriebs­ertrag von CHF 537.0 Mio. nach CHF 523.5 Mio. bzw. ein Wachs­tum von 2.6%.

Gleichzeitig konnte der Betriebs­aufwand – insbesondere durch den Wegfall der Jelmoli-bezogenen Kosten und zusätzliche Effizienz­steigerungen in der Immobilien­bewirtschaftung – signifikant reduziert werden. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Betriebs­aufwand um 42.3% auf CHF 148.2 Mio. – auf einer bereinigten Basis ohne Jelmoli um 2.8%.

Der Betriebs­gewinn (EBITDA), bereinigt um Neubewertungs­effekte und Beiträge aus Immobilien­verkäufen, belief sich im Jahr 2025 auf CHF 410.1 Mio. und lag damit geringfügig unter dem Vorjahres­wert von CHF 415.1 Mio.

Dank niedrigeren Finanzierungs­kosten und eines optimierten Steuer­aufwands stieg der konsolidierte Rein­gewinn auf CHF 382.5 Mio. nach CHF 360.3 Mio., was einer Zunahme um 6.2% entspricht. Der Gewinn pro Aktie inklusive Neubewertungs­effekt lag bei CHF 4.79 nach CHF 4.67 im Vorjahr. Unter Ausklammerung dieses Effektes resultierte ein Gewinn pro Aktie von CHF 3.96 nach CHF 3.78 im Vorjahr.

Breit diversifizierte Finanzierung zu attraktiven Konditionen

Swiss Prime Site zeichnet sich durch eine starke Eigen­kapital­basis, hohe Liquiditäts­reserven und breit diversifizierte Finanzierungs­quellen aus. Diese solide und konservative Finanzierungs­struktur wurde auch 2025 mit einem erneuerten Moody’s A3-Rating bestätigt.

Im Immobilien­segment lag die Finanzierungs­quote (Loan-to-Value, LTV) zum Jahresende bei 38.1% nach 38.3% im Vorjahr. Das verzinsliche Fremdkapital ohne Leasing­verbindlichkeiten belief sich zum Bilanz­stichtag auf CHF 5.6 Mrd., nach CHF 5.3 Mrd. im Vorjahr. Die durch­schnittliche Laufzeit der Finanzierungen betrug 3.9 Jahre nach 4.3 Jahren.

Der Anstieg der Finanzierungs­verbindlichkeiten erklärt sich hauptsächlich durch das Portfolio­wachstum aus den Zukäufen, wobei, ergänzend zum Eigen­kapital, zusätzliche Fremd­mittel zur Beibehaltung des Leverage aufgenommen wurden. Im Rahmen unserer umsichtigen Finanzierungs­strategie haben wir unsere Finanzierungs­quellen dabei weiter diversifiziert und unsere Kapital­basis noch wider­stands­fähiger gemacht: Im September haben wir erstmals einen Eurobond im Umfang von EUR 500 Mio. erfolgreich begeben – und das zu äquivalenten Konditionen wie auf dem Schweizer Heimatmarkt. Die starke Über­zeichnung (EUR 4.3 Mrd. in nur 3 Stunden) zu attraktiven Konditionen unterstreicht das Vertrauen der Investoren in Swiss Prime Site und die hohe Qualität unseres Immobilien­portfolios.

Auch im Geschäftsjahr 2025 haben wir unsere nachhaltige Finanzierungs­strategie weiter vorangetrieben. Insgesamt begaben wir CHF 777 Mio. in Form sogenannter Green Bonds und konnten das gesamte Volumen auf grüne Neu­ankäufe sowie auf die laufenden Umbau­projekte zuweisen.

Dank des aktuell niedrigen Zins­umfeldes sowie des risiko­bewussten variablen Anteils der Finanzierungen sind die durch­schnittlichen Finanzierungs­kosten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Der durchschnittliche Zinssatz belief sich auf 0.94%, nach 1.10% im Vorjahr.

«Wir blicken optimistisch auf das kommende Geschäftsjahr und erwarten ein weiterhin vorteilhaftes Umfeld für den Schweizer Immobilienmarkt.»

Marcel Kucher

Zuversicht für das Geschäftsjahr 2026

Swiss Prime Site blickt optimistisch auf das kommende Geschäfts­jahr 2026 und erwartet ein weiterhin vorteil­haftes Umfeld für den Schweizer Immobilien­markt. Die niedrigen Zinsen in der Schweiz sorgen für attraktive Finanzierungs­konditionen und mangels alternativer, gleich­wertiger Anlage­möglichkeiten dürfte die Nach­frage nach Immobilien auch im nächsten Jahr hoch bleiben und die Preise stützen. Zusätzlich wird der stabile Schweizer Immobilien­markt vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Unsicherheiten als sicherer Hafen wahr­genommen, was insbesondere institutionelle Investoren anzieht.

Von diesem Markt­umfeld profitiert vor allem die Asset Management-Sparte von Swiss Prime Site. Mit einer breit diversifizierten und umfassenden Produkt- und Dienstleistungs­palette bietet das Unternehmen privaten und institutionellen Anlegern die Möglichkeit, breit gestreut in Wohn- und Gewerbe­immobilien mit attraktiven Fest­renditen zu investieren. Mittel­fristig strebt Swiss Prime Site an, die verwalteten Vermögen (Assets under Management) bis Ende 2027 auf über CHF 16 Mrd. zu steigern und ein EBITDA von über CHF 75 Mio. zu erwirtschaften.

Für das Immobilien­segment rechnet das Unter­nehmen im Jahr 2026 mit deutlich steigenden Miet­erträgen. Die im Jahr 2025 getätigten Zukäufe werden den Miet­ertrag insgesamt um rund CHF 17 Mio. erhöhen. Die Stärkung der Kapital­basis erlaubt zudem eine leichte Reduktion der geplanten Immobilien­verkäufe im Rahmen des laufenden Capital Recyclings. Entsprechend rechnet Swiss Prime Site nun direkt und indirekt mit knapp CHF 20 Millionen höheren Miet­einnahmen aus der Kapital­erhöhung ab 2026. Darüber hinaus wird mit einem weiter leicht rück­läufigen Leer­stand gerechnet. Das mittel­fristige Ziel, bis 2028 einen Miet­ertrag von CHF 500 Mio. zu erreichen, befindet sich bereits in greifbarer Nähe.

Auf Gruppen­ebene wird für das Geschäfts­jahr 2026 eine weitere Steigerung des operativen Ergebnisses erwartet. Zudem rechnet Swiss Prime Site mit einem FFO I pro Aktie zwischen CHF 4.25 und CHF 4.30. Wie jedes Jahr wollen wir damit eine stabile bis wachsende Dividenden­ausschüttung möglich machen. Dies bei einem weiterhin stabilen Verschuldungs­grad von unter 39% und damit mit einem gleich­bleibenden Risikoappetit.

Kennzahlen im Vergleich

Swiss Prime Site

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Swiss Prime Site Immobilien

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Swiss Prime Site Solutions

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