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«Wir spüren die Synergie aus den beiden Segmenten noch mehr.»

Das Jahr 2023 erwies sich als eines der anspruchs­vollsten Jahre im Immobilien­bereich seit Langem: Steigende Zinsen, deutlich weniger Transaktionen und Bewertungs­korrekturen sind nur einige der Stichworte. Dennoch konnte Swiss Prime Site das Jahr mit guten operativen Resultaten abschliessen. René Zahnd, CEO von Swiss Prime Site, blickt auf das Geschäftsjahr zurück.

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«Da steckt Handarbeit und Herzblut dahinter»

Zusammen mit dem Startup Rüedu bringt Swiss Prime Site frische und lokale Lebensmittel ins Stadtquartier. In mobilen Holzcontainern können Kundinnen und Kunden rund um die Uhr einkaufen.

Swiss Prime Site Swiss Prime Site Immobilien Infrastruktur Innovation Stakeholder

Die Kooperation mit Rüedu entstand im Rahmen des Startup Accelerator Programme von Swiss Prime Site. Dieses wurde 2018 von der Immobiliengesellschaft ins Leben gerufen, um zusammen mit Jungunternehmen innovative Konzepte, skalierbare Geschäftsmodelle und technologische Lösungen voranzutreiben. Oberstes Ziel dabei ist die Entwicklung von nachhaltigen Lebensräumen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein ähnliches Anliegen verfolgen auch Tom Winter und Jürg Burri. Die beiden Gründer von Rüedu setzen mit ihrer Geschäftsidee auf die Kombination von technologischer Errungenschaft und Nachhaltigkeit. Das Berner Startup bietet seinen Kundinnen und Kunden in 18 Quadratmetern grossen Holzcontainern ein Vollsortiment an frischen und regionalen Lebensmitteln, die sie direkt von den Produzenten beziehen. Im Sortiment zu finden sind neben Früchten und Gemüse beispielsweise auch Milchprodukte, Backwaren, Kaffee oder Pasta sowie weitere süsse und salzige Köstlichkeiten. Die Waren werden fair und partnerschaftlich gehandelt. Im Interview gibt Jürg «Jüre» Burri Einblick in die Geschäftstätigkeit von Rüedu und erzählt von der Partnerschaft mit Swiss Prime Site.

Jürg Burri, was hat es mit dem Konzept «Quartierladen in Containern» auf sich?
Der Ursprung unserer Idee geht auf das «Lädelisterben» zurück, dass sich über die letzten 20 Jahre stark verschärft hat. Damals existierten schweizweit noch 4000 kleine Quartierläden. Heute sind es weniger als 2000 – damit sind mehr als 50% schon verschwunden. Im Sortiment in diesen «Quartierlädeli» war und sind oft speziellere, buntere und lokalere Waren zu finden als bei den Grossverteilern. Hier setzt unsere Idee an: Wir wollen frische und lokale Lebensmittel zurück ins Quartier bringen.

Weiter haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine Vermarktungsplattform für Produzenten zu schaffen, die es ihnen ermöglicht, ihr Angebot direkt den Endkonsumenten zu unterbreiten. Durch meine Tätigkeit in der Lebensmittelindustrie hatte ich das Glück, viele kleine, mittlere und grosse Produzenten kennenzulernen, die Grossverteiler beliefern. Diese verlangen von den Herstellern die Einhaltung von hohen Normen und Standards, die beispielsweise die äussere Beschaffenheit oder Grösse von Obst und Gemüse betreffen. Stimmen die Produkte der Produzenten nicht mit den Anforderungen überein, kann eine beträchtliche Menge an qualitativ einwandfreien Lebensmitteln nicht verkauft und muss anderweitig verwendet werden. So entsteht Food Waste. Und dem wollen wir ebenfalls entgegenwirken.

Das Startup Rüedu bringt frische und lokale Lebensmittel direkt von den Produzenten ins Stadtquartier.

Vom Zentrallager in Worb werden die Verkaufscontainer mehrmals täglich neu beliefert.

Die Quartierläden befinden sich in 18 Quadratmetern grossen Holzcontainern, die sieben Tage rund um die Uhr in Betrieb und via App zugänglich sind. 

Wie unterscheidet ihr euch von einem konventionellen, stationären Quartierladen?
Durch die Technologie, die wir einsetzen. Sie hilft uns, schnell zu sein, Strukturkosten für Personal und Infrastruktur einzusparen sowie die Logistik und unseren 24-Stundenbetrieb zu organisieren. Dafür haben wir ein skalierbares IT-System entwickelt, mit dem wir das Sortiment bewirtschaften und die Standardisierung der Infrastruktur in den Holzcontainern sicherstellen. Hinzu kommen die Self-Checkout-Kassen. Durch diese können wir unsere Läden ohne Verkaufspersonal betreiben.

Wie erhalten die Kundinnen und Kunden Zutritt in den Laden?
Mit unserer selbst entwickelten Web App und dem dort integriertem Geofencing. Sobald die App auf dem Smartphone erkennt, dass sich ein Nutzer in einem bestimmten Radius zum Container befindet, öffnet sich die Türe zum Laden automatisch. Diese IoT-Anwendung ist möglich, weil unsere App direkt mit dem Gebäudemanagementsystem verbunden ist. Die Rüedu-Web-App ist bis heute bei 3500 Kunden in Gebrauch.

Funktioniert Einkaufen ohne Personal?
Ja, klar! Die Artikel werden von den Kundinnen und Kunden selbstständig gescannt – oder wenn diese gewogen werden müssen via Matchcode erfasst. Anders als bei den Grossverteilern erfolgt kein Ausdruck und Aufkleben einer Etikette, sondern der Betrag wird automatisch dem virtuellen Warenkorb hinzugefügt. Bezahlt wird bargeldlos an den Self-Checkout-Kassen. Die Kassen melden die Verkäufe unserem ERP, so haben wir stets den Überblick über die Ware und Menge in den Läden. Dadurch können wir die Fahrten von unserem Zentrallager in Worb in die Quartiere reduzieren, den Warenfluss bündeln sowie unseren Kundinnen und Kunden jederzeit ein frisches Sortiment bieten. Unsere Mitarbeitenden sind deshalb auch hauptsächlich in der Logistik und Containerbewirtschaftung tätig, wo die Arbeit dafür umso intensiver ist. Da ist der Teamspirit, der unter unseren Mitarbeitenden herrscht, ein grosser Vorteil.

«Ehrlich lokal», so euer Leistungsversprechen. Was versteht ihr darunter?
Wir legen grossen Wert auf einen fairen Handel mit den Produzenten. Die Lebensmittel, die wir anbieten, sind lokal, saisonal sowie sehr hochstehend in Qualität und Genuss. Da wir auch mit kleinen Produzenten zusammenarbeiten, sind die Waren oft auch selbst hergestellt. Da steckt Handarbeit und Herzblut dahinter! Dafür sollen die Produzenten Wertschätzung und eine faire Entlöhnung erhalten.

Wo stehen die Rüedu-Holzcontainer?
Bis anhin stehen unsere Container im Bernbiet. Zwei davon an Standorten von Swiss Prime Site. Und zwar an der Weltpostrasse 5 und an der Schwarztorstrasse 48 in Bern. Zurzeit prüfen wir zusammen mit Swiss Prime Site einen dritten Standort. Weiter wollen wir ab September 2021 gemeinsam in Zürich Fuss fassen.

Wie kam es zur Partnerschaft mit Swiss Prime Site?
Im Oktober 2020 waren wir Teilnehmer im Startup Accelerator Programme RetailTech. Nachdem wir eine Runde weitergekommen sind, konnten wir zwei Tage mit grossartigen Mentoren zusammenarbeiten. Sie haben uns geholfen, unseren Business Case zu schärfen und kritisch zu hinterfragen. Schliesslich muss eine Partnerschaft ja für beide Seiten interessant sein. Nur zwei Monate später konnten wir an der Weltpostrasse einen Rüedu-Container eröffnen. Der zweite folgte einen Monat später.

Können wir Näheres über die Zusammenarbeit erfahren?
Wir platzieren unsere Container auf Flächen, die in der Regel keine Mieterträge generieren. Mit unseren Verkaufsstellen bringen wir ein neues und attraktives Konzept auf die Areale, das sowohl für uns als Mieter als auch für Swiss Prime Site einen Mehrwert bietet.

Was nimmst du aus dem Accelerator Programme mit?
Aus der Teilnahme am Accelerator Programme hat sich für uns eine sehr wertvolle Partnerschaft ergeben. Sie ist für uns strategisch äusserst relevant, da Swiss Prime Site schweizweit über ein grosses Portfolio an besten Lagen verfügt. Mit unseren Mentoren sind wir übrigens noch immer in Kontakt. Die zwei Tage haben zudem echt Spass gemacht!

Und wie geht es weiter?
Wir wollen in andere Regionen der Schweiz expandieren und unsere technologischen Lösungen vorantreiben. Dazu gehört sicher die Weiterentwicklung der App. Künftig sollen unsere Kundinnen und Kunden dort mehr Inhalte wie Aktionen oder Neuheiten finden. Oder durch das Scannen des QR-Codes im Laden weitere Informationen zu Produzenten und Produkten erhalten. Eine weitere Idee ist, die Self-Checkout-Kassen in anderen Anwendungsgebieten zur Reife zu bringen. Diese können beispielsweise in Einkaufszentren, Hotels oder Pop-up-Stores zur personallosen Bewirtschaftung eingesetzt werden.

Rüedu

Das Startup Rüedu wurde im Juli 2020 gegründet. In 18 Quadratmetern grossen Holzcontainern, die sieben Tage rund um die Uhr in Betrieb und via App zugänglich sind, werden in den Stadtquartieren frische und lokale Lebensmittel verkauft.

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Das Startup Accelerator Programme

Im Rahmen des Startup Accelerator Programme arbeitet Swiss Prime Site mit Jungunternehmen aus dem In- und Ausland zusammen. Dank dieser Initiative ergeben sich regelmässig neue Kooperationen, Prototypen und Produkte sowie umfangreiche PoC-Studien, Kundenpartnerschaften und strategische Investitionen.

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Nachhaltigkeit vorleben

Als grösstes börsenkotiertes Immobilien­unternehmen der Schweiz sind wir uns der Vorbild­funktion und Verantwortung für Mitarbeitende, Kunden, Umwelt und die Gesellschaft bewusst. Wert zu schaffen und nachhaltig Lebens­räume zu gestalten ist unsere Vision. Darunter verstehen wir ein umfassendes, mehrdimensionales Konzept, bei dem neben der Erfüllung finanzieller Ziele auch nichtfinanzielle Aspekte berücksichtigt werden.

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«Da steckt Handarbeit und Herzblut dahinter»

Zusammen mit dem Startup Rüedu bringt Swiss Prime Site frische und lokale Lebensmittel ins Stadtquartier. In mobilen Holzcontainern können Kundinnen und Kunden rund um die Uhr einkaufen.

Swiss Prime Site Swiss Prime Site Immobilien Infrastruktur Innovation Stakeholder

Die Kooperation mit Rüedu entstand im Rahmen des Startup Accelerator Programme von Swiss Prime Site. Dieses wurde 2018 von der Immobiliengesellschaft ins Leben gerufen, um zusammen mit Jungunternehmen innovative Konzepte, skalierbare Geschäftsmodelle und technologische Lösungen voranzutreiben. Oberstes Ziel dabei ist die Entwicklung von nachhaltigen Lebensräumen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein ähnliches Anliegen verfolgen auch Tom Winter und Jürg Burri. Die beiden Gründer von Rüedu setzen mit ihrer Geschäftsidee auf die Kombination von technologischer Errungenschaft und Nachhaltigkeit. Das Berner Startup bietet seinen Kundinnen und Kunden in 18 Quadratmetern grossen Holzcontainern ein Vollsortiment an frischen und regionalen Lebensmitteln, die sie direkt von den Produzenten beziehen. Im Sortiment zu finden sind neben Früchten und Gemüse beispielsweise auch Milchprodukte, Backwaren, Kaffee oder Pasta sowie weitere süsse und salzige Köstlichkeiten. Die Waren werden fair und partnerschaftlich gehandelt. Im Interview gibt Jürg «Jüre» Burri Einblick in die Geschäftstätigkeit von Rüedu und erzählt von der Partnerschaft mit Swiss Prime Site.

Jürg Burri, was hat es mit dem Konzept «Quartierladen in Containern» auf sich?
Der Ursprung unserer Idee geht auf das «Lädelisterben» zurück, dass sich über die letzten 20 Jahre stark verschärft hat. Damals existierten schweizweit noch 4000 kleine Quartierläden. Heute sind es weniger als 2000 – damit sind mehr als 50% schon verschwunden. Im Sortiment in diesen «Quartierlädeli» war und sind oft speziellere, buntere und lokalere Waren zu finden als bei den Grossverteilern. Hier setzt unsere Idee an: Wir wollen frische und lokale Lebensmittel zurück ins Quartier bringen.

Weiter haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine Vermarktungsplattform für Produzenten zu schaffen, die es ihnen ermöglicht, ihr Angebot direkt den Endkonsumenten zu unterbreiten. Durch meine Tätigkeit in der Lebensmittelindustrie hatte ich das Glück, viele kleine, mittlere und grosse Produzenten kennenzulernen, die Grossverteiler beliefern. Diese verlangen von den Herstellern die Einhaltung von hohen Normen und Standards, die beispielsweise die äussere Beschaffenheit oder Grösse von Obst und Gemüse betreffen. Stimmen die Produkte der Produzenten nicht mit den Anforderungen überein, kann eine beträchtliche Menge an qualitativ einwandfreien Lebensmitteln nicht verkauft und muss anderweitig verwendet werden. So entsteht Food Waste. Und dem wollen wir ebenfalls entgegenwirken.

Das Startup Rüedu bringt frische und lokale Lebensmittel direkt von den Produzenten ins Stadtquartier.

Vom Zentrallager in Worb werden die Verkaufscontainer mehrmals täglich neu beliefert.

Die Quartierläden befinden sich in 18 Quadratmetern grossen Holzcontainern, die sieben Tage rund um die Uhr in Betrieb und via App zugänglich sind. 

Wie unterscheidet ihr euch von einem konventionellen, stationären Quartierladen?
Durch die Technologie, die wir einsetzen. Sie hilft uns, schnell zu sein, Strukturkosten für Personal und Infrastruktur einzusparen sowie die Logistik und unseren 24-Stundenbetrieb zu organisieren. Dafür haben wir ein skalierbares IT-System entwickelt, mit dem wir das Sortiment bewirtschaften und die Standardisierung der Infrastruktur in den Holzcontainern sicherstellen. Hinzu kommen die Self-Checkout-Kassen. Durch diese können wir unsere Läden ohne Verkaufspersonal betreiben.

Wie erhalten die Kundinnen und Kunden Zutritt in den Laden?
Mit unserer selbst entwickelten Web App und dem dort integriertem Geofencing. Sobald die App auf dem Smartphone erkennt, dass sich ein Nutzer in einem bestimmten Radius zum Container befindet, öffnet sich die Türe zum Laden automatisch. Diese IoT-Anwendung ist möglich, weil unsere App direkt mit dem Gebäudemanagementsystem verbunden ist. Die Rüedu-Web-App ist bis heute bei 3500 Kunden in Gebrauch.

Funktioniert Einkaufen ohne Personal?
Ja, klar! Die Artikel werden von den Kundinnen und Kunden selbstständig gescannt – oder wenn diese gewogen werden müssen via Matchcode erfasst. Anders als bei den Grossverteilern erfolgt kein Ausdruck und Aufkleben einer Etikette, sondern der Betrag wird automatisch dem virtuellen Warenkorb hinzugefügt. Bezahlt wird bargeldlos an den Self-Checkout-Kassen. Die Kassen melden die Verkäufe unserem ERP, so haben wir stets den Überblick über die Ware und Menge in den Läden. Dadurch können wir die Fahrten von unserem Zentrallager in Worb in die Quartiere reduzieren, den Warenfluss bündeln sowie unseren Kundinnen und Kunden jederzeit ein frisches Sortiment bieten. Unsere Mitarbeitenden sind deshalb auch hauptsächlich in der Logistik und Containerbewirtschaftung tätig, wo die Arbeit dafür umso intensiver ist. Da ist der Teamspirit, der unter unseren Mitarbeitenden herrscht, ein grosser Vorteil.

«Ehrlich lokal», so euer Leistungsversprechen. Was versteht ihr darunter?
Wir legen grossen Wert auf einen fairen Handel mit den Produzenten. Die Lebensmittel, die wir anbieten, sind lokal, saisonal sowie sehr hochstehend in Qualität und Genuss. Da wir auch mit kleinen Produzenten zusammenarbeiten, sind die Waren oft auch selbst hergestellt. Da steckt Handarbeit und Herzblut dahinter! Dafür sollen die Produzenten Wertschätzung und eine faire Entlöhnung erhalten.

Wo stehen die Rüedu-Holzcontainer?
Bis anhin stehen unsere Container im Bernbiet. Zwei davon an Standorten von Swiss Prime Site. Und zwar an der Weltpostrasse 5 und an der Schwarztorstrasse 48 in Bern. Zurzeit prüfen wir zusammen mit Swiss Prime Site einen dritten Standort. Weiter wollen wir ab September 2021 gemeinsam in Zürich Fuss fassen.

Wie kam es zur Partnerschaft mit Swiss Prime Site?
Im Oktober 2020 waren wir Teilnehmer im Startup Accelerator Programme RetailTech. Nachdem wir eine Runde weitergekommen sind, konnten wir zwei Tage mit grossartigen Mentoren zusammenarbeiten. Sie haben uns geholfen, unseren Business Case zu schärfen und kritisch zu hinterfragen. Schliesslich muss eine Partnerschaft ja für beide Seiten interessant sein. Nur zwei Monate später konnten wir an der Weltpostrasse einen Rüedu-Container eröffnen. Der zweite folgte einen Monat später.

Können wir Näheres über die Zusammenarbeit erfahren?
Wir platzieren unsere Container auf Flächen, die in der Regel keine Mieterträge generieren. Mit unseren Verkaufsstellen bringen wir ein neues und attraktives Konzept auf die Areale, das sowohl für uns als Mieter als auch für Swiss Prime Site einen Mehrwert bietet.

Was nimmst du aus dem Accelerator Programme mit?
Aus der Teilnahme am Accelerator Programme hat sich für uns eine sehr wertvolle Partnerschaft ergeben. Sie ist für uns strategisch äusserst relevant, da Swiss Prime Site schweizweit über ein grosses Portfolio an besten Lagen verfügt. Mit unseren Mentoren sind wir übrigens noch immer in Kontakt. Die zwei Tage haben zudem echt Spass gemacht!

Und wie geht es weiter?
Wir wollen in andere Regionen der Schweiz expandieren und unsere technologischen Lösungen vorantreiben. Dazu gehört sicher die Weiterentwicklung der App. Künftig sollen unsere Kundinnen und Kunden dort mehr Inhalte wie Aktionen oder Neuheiten finden. Oder durch das Scannen des QR-Codes im Laden weitere Informationen zu Produzenten und Produkten erhalten. Eine weitere Idee ist, die Self-Checkout-Kassen in anderen Anwendungsgebieten zur Reife zu bringen. Diese können beispielsweise in Einkaufszentren, Hotels oder Pop-up-Stores zur personallosen Bewirtschaftung eingesetzt werden.

Rüedu

Das Startup Rüedu wurde im Juli 2020 gegründet. In 18 Quadratmetern grossen Holzcontainern, die sieben Tage rund um die Uhr in Betrieb und via App zugänglich sind, werden in den Stadtquartieren frische und lokale Lebensmittel verkauft.

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Das Startup Accelerator Programme

Im Rahmen des Startup Accelerator Programme arbeitet Swiss Prime Site mit Jungunternehmen aus dem In- und Ausland zusammen. Dank dieser Initiative ergeben sich regelmässig neue Kooperationen, Prototypen und Produkte sowie umfangreiche PoC-Studien, Kundenpartnerschaften und strategische Investitionen.

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Sacheinlagen – die optimale Lösung für Immobilieneigentümer

Direkte Immobilien­anlagen stellen hohe Anforderungen an den Immo­bilien­­eigen­tümer. Detaillierte Kenn­tnisse der regionalen Märkte und immo­bilien­spezifisches Know-how, wie das der Swiss Prime Site Solutions, sind unerläs­slich. Denn ein Bestands­port­folio birgt künftig grosse Heraus­­­for­de­rungen bei Themen wie Nach­haltigkeit, Leer­stands­optimierung, Sanierungs­stau, Poten­zial­aus­schöpfung, regulatorische und politische Heraus­­forderungen. Auch Skalen­effekte spielen dabei eine gewichtige Rolle.

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Direkte Immo­bilien­anlagen stellen hohe Anforde­rungen an den Immo­bilien­­eigen­tümer. Detaillierte Kennt­nisse der regionalen Märkte und immo­bilien­spezifisches Know-how, wie das der Swiss Prime Site Solutions, sind unerlässlich. Denn ein Bestands­portfolio birgt künftig grosse Heraus­­­for­derungen bei Themen wie Nach­haltigkeit, Leer­stands­­optimierung, Sanierungs­stau, Potenzial­aus­schöpfung, regulatorische und politische Heraus­­forderungen. Auch Skalen­effekte spielen dabei eine gewichtige Rolle.

Als Sacheinlage wird die Einbringung von Liegen­schaften in ein Anlage­gefäss definiert. Im Gegenzug erhält die Eigen­tümer­schaft Anteile am Anlage­vehikel (Anlage­stiftung und / oder Anlagefonds). Mit der teilweise steuer­optimierten Sach­einlage wählt der Immo­bilien­eigen­tümer den Übertrag seines direkt gehaltenen Immo­bilien­port­folios zu indirekten Immo­bilien­anlagen. Durch eine Sach­einlage gewinnen kleine und mittlere Pensions­kassen sowie institutionelle Investoren Zugang zu grösseren Immo­bilien­­anlage­volumen, welche professionell und effizient betreut werden.

«Neben den Stärken des bestehenden Portfolios der Anlagegruppe war die professionelle Abwicklung des Geschäfts ausschlaggebend für die Entscheidung,
die Transaktion mit der Swiss Prime Anlagestiftung durchzuführen.»
Antonio Sacco, Geschäftsführer Personalvorsorgestiftung Ringier Gruppe

Für die Optimierung des Rendite-Risiko-­Profils eines Immo­bilien­port­folios ist die ­Diversifikation von zentraler Bedeutung. Da direkte Immo­bilien­anlagen der Pensions­kassen historisch regional gewachsen sind, wird als direkte Folge von Sach­einlagen-Trans­­aktionen eine bessere geogra­fische sowie nutzungs­spezifische Diversi­fikation erreicht. Weiter sind auch die Nach­haltigs­keits­themen von zentraler Bedeutung.

Die Durchführung einer Sacheinlage ist ein mehrstufiger Prozess, der in der Regel fünf zentrale Meilen­steine umfasst. Zunächst ist die Bereitschaft der Eigen­tümer­schaft er­forderlich, Liegen­schaften zu veräussern. Anschliessend erfolgt die Prüfung durch die Fonds­leitung oder Anlage­stiftung, um fest­­zustellen, ob die Liegenschaft für die Übernahme geeignet ist, während die Depot­bank gleichzeitig die Zulassung der Anleger überprüft. Der dritte Schritt beinhaltet eine vertiefte Objekt­prüfung, bei der der Kaufpreis von einem Schätzungs­experten bewertet wird, und es erfolgt die Abgabe einer Kauf­preis­­indikation. Die vierte Etappe umfasst die Zahlung des Kauf­preises, die nach Absprache in Form von Anteils­scheinen und gegebenen­falls Bargeld erfolgt. Schliesslich wird im fünften Schritt der bisherige Liegen­schafts­eigentümer zum neuen Anleger mit Anteils­scheinen.

Wir von Swiss Prime Site Solutions konnten unseren Sacheinlagen-Expertise in den vergangenen Jahren bereits mehrfach unter Beweis stellen. So haben wir erfolgreich fünf ent­spre­chende Trans­aktionen im Umfang von rund CHF 400 Mio. durchgeführt. Beispiels­weise durften wir für die Swiss Prime Anlage­­stiftung im Rahmen einer Sach­einlage der Personal­vorsorge­stiftung der Ringier Gruppe 33 Liegenschaften übernehmen. «Neben den Stärken des bestehenden Portfolios der ­Anlage­gruppe war die professionelle Abwicklung des Geschäfts ausschlag­gebend für die Entscheidung, die Transaktion mit der Swiss Prime Anlagestiftung durch­zuführen», so ­Antonio Sacco, Geschäfts­führer der Personal­vorsorge­stiftung der Ringier Gruppe.

Wir unterstützen unsere Kunden während des gesamten Sach­einlage­prozesses mit unserer umfassenden Erfahrung und stellen ihnen unser schweiz­weites Experten­netzwerk zur Verfügung. Der Prozess zur Abwicklung von Sach­einlagen ist «State of the Art» und hat darum Vorbild­charakter.

Vorteile von Sacheinlagen

Performance-Steigerung

­Effizienter Kapitaleinsatz, Potenzial von Neu­bewertungs­gewinnen, Steuer­­privileg für Investoren, ­Asset-Optimierung

Risikoreduktion

Grosser Diversi­fikations­effekt, stabiler Cashflow, höchste Trans­parenz

Optimierung der Ressourcen

­Abtretung operativer Liegen­schafts­betreuung, Effizienz­gewinne, Frei­setzung von Ressourcen / Nach­folge­regelung, Expertise von Swiss Prime Site Solutions

Erhöhte Flexibilität

Zeitpunkt der Sach­einlage unab­hängig von Emissions­fenstern, Erhöhung der Fungibilität (Handel­barkeit der Anteils­scheine möglich), gesteigerte Entscheidungs­freiheit

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