Story
Story
Gemeinschaftlich nutzbare Aussenräume und Gastronomieangebote im Erdgeschoss fördern den Austausch und die Begegnung für die Campus-Nutzer und die Quartierbevölkerung. Nebst öffentlichen und halböffentlichen Nutzungen tragen die angrenzenden Strassen- und Platzräume zur Aktivierung und Verzahnung mit der Umgebung bei. Der YOND Campus bietet insgesamt Arbeitsplätze für weit über 2 500 Personen und trägt damit zur Entwicklung Albisriedens aktiv bei.
Das Areal blickt auf eine lange industrielle Geschichte zurück: 1924 gründete Siemens & Halske die «Telephonwerke Albisrieden AG», später «Albiswerk Zürich AG», die zeitweise über 2 000 Mitarbeitende beschäftigte und das Quartier nachhaltig prägte. Nach mehreren Umstrukturierungen entstand 1996 die heutige Siemens Schweiz AG, die weiterhin ihren Hauptsitz auf dem Areal hat. Nach seiner etappenweisen Fertigstellung ab 2028 wird der Campus aus mehreren Gebäuden bestehen: Neben zwei Neubauten gehören dazu das Bestandsgebäude YOND 04 sowie ein weiteres, saniertes Gebäude mit industriellem Charakter, das die historische Vergangenheit des Ortes widerspiegelt.
Flexible Nutzungskonzepte, Aufenthaltsbereiche und vertikale Grünräume machen das Areal zu einem vielseitigen Ort für Arbeit und Begegnung. Der Standort richtet sich an urbane Produktion und Gewerbe und bietet Raum für Unternehmen unterschiedlicher Art. Mit dieser grossen Nutzungsflexibilität leistet der Campus einen nachhaltigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Quartiers. Die entstehende Business-Community basiert auf gemeinsamen Werten und ist lokal verankert.
Ein besonderes Highlight ist die Integration sozialer Einrichtungen unserer Mieterin Züriwerk, die Arbeits- und Lebensräume für Menschen mit Unterstützungsbedarf schafft. Der YOND Campus versteht sich als inklusives Ökosystem, das Unternehmen und Menschen unterschiedlichster Hintergründe durch Arbeit, Begegnung und gemeinschaftliche Infrastruktur verbindet – und zeigt, wie Immobilienentwicklung echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen kann.
Als Mitinitiantin der «Charta Kreislauforientiertes Bauen» verpflichten wir uns, den Einsatz nicht erneuerbarer Rohstoffe zu halbieren und bis 2040 ein klimaneutrales Immobilienportfolio zu betreiben. Entsprechend folgt die Architektur dem Prinzip «Sanieren statt neu bauen» und setzt auf Recycling, Wiederverwendung und modulare Bauweise. Materialien wie Recycling-Beton und Holz reduzieren graue Emissionen und erhöhen die Kreislauffähigkeit. Der YOND Campus ist ein konkretes Beispiel für die Kreislaufwirtschaft: Die Gebäude sind über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg nachhaltig nutzbar und bleiben am Ende ihres Lebenszyklus recycelbar oder weiterverwendbar. Damit wird der Campus zum Modell für zirkuläres Bauen – funktional, zukunftsfähig und gesellschaftlich relevant.
«Flexible Nutzungskonzepte, Aufenthaltsbereiche und vertikale Grünräume machen das Areal zu einem vielseitigen Ort für Arbeit und Begegnung.»
Facts & Figures
